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Willens und fähig zur Reaktion

Nach zwei schwachen Halbzeiten in Lausanne leistete sich der FCW in Kriens eine mässige dritte. Aber dann riss er sich zusammen und kehrte das Spiel noch zu einem 2:1-Sieg. Der ist wichtig und der erste in dieser Saison nach einem Rückstand.

Noch abgefangen hat der FCW (links Granit Lekaj) den SC Kriens (Torschütze Nico Siegrist).
Noch abgefangen hat der FCW (links Granit Lekaj) den SC Kriens (Torschütze Nico Siegrist).
Boris Bürgisser

Auf dem alten Krienser Kleinfeld hat der FCW im Mai 2007 gleich 1:7 verloren. Es ist bis heute seine höchste Niederlage in diesem Jahrtausend. Auf dem neuen Kleinfeld, das modisch mit einem Kunstrasen belegt ist, hat er nun seine erste Prüfung bestanden. Er hat die Distanz zur zweiten Tabellenhälfte gehalten und seine Position in der Spitzengruppe gar verbessert. Er hat erstmals in dieser Saison nach einem 0:1 gewonnen – das sind nach zwei Niederlagen wichtige Bestätigungen, in die Spur zurückgefunden zu haben. Und die soll ja – gleichsam als wichtigste Wahrheit in dieser Saison – dahin führen, dass sich der FCW in der Spitzengruppe hält.Bei Halbzeit mag man noch ernsthaft daran gezweifelt haben, den Winterthurern werde es gelingen, das 1:5 in Lausanne, das auf ein 1:3 gegen Servette gefolgt war, als «Ausrutscher» zu relativieren. Sie lagen zurück, sie hatten noch zu viele Fehler in ihrer Spielentwicklung auf dem «sehr schnellen Kunstrasen», wie Trainer Ralf Loose urteilte. Am Ende aber durfte er sagen: «Die Mannschaft hat Charakter und Moral gezeigt – das ist das Wichtigste.»

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