Handball

Alter Rivale an der Premiere

Im Frühling lieferten sie sich einen epischen Playoff-Halbfinal, am Donnerstag treffen sich Pfadi und die Kadetten zum ersten NLA-Spiel in der Axa-Arena.

Seine Mannschaft brauche am Donnerstag «das gleiche Feeling wie im ersten Spiel in der Axa-Arena», fordert Pfadi Trainer Adi Brüngger.

Seine Mannschaft brauche am Donnerstag «das gleiche Feeling wie im ersten Spiel in der Axa-Arena», fordert Pfadi Trainer Adi Brüngger. Bild: Deuring Photography

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Mit Cupsieg und Playoff-Final sah Pfadis Bilanz der letzten Saison deutlich besser aus als jene der Kadetten. Der entthronte Serienmeister musste sich in der NLA mit Platz 3 begnügen. Nun nehmen die Schaffhauser Anlauf, die Rolle der Nummer 1 der Schweiz zurück zu erobern – mit einem veränderten Team und einem neuen Trainer, Petr Hrachovec.«Sie sind eher stärker als letzte Saison», sagt Pfadi-Trainer Adrian Brüngger über den alten Rivalen aus Schaffhausen. Als Gegner habe man sich nun «quasi mit zwei Csaszars zu beschäftigen», ergänzt er. Will heissen: Gabor Csaszar, langjähriger Schlüsselspieler der Kadetten, erhielt Unterstützung durch Zarko Sesum, den serbischen Nationalspieler, der zuvor Captain des Bundesligisten Göppingen war. Das Rückraumduo Csaszar/Sesum hat die ersten Einsätze der Kadetten geprägt: Beim knappen NLA-Heimsieg über Suhr Aarau sowie beim Erstrundenerfolg im EHF-Cup gegen Koper aus Slowenien. «Wir werden ein spezielles Augenmerk auf sie haben», erklärt Brüngger.

Kein zweites Mal verlieren

Seine Mannschaft brauche heute «das gleiche Feeling wie im ersten Spiel in der Axa-Arena», betont der Trainer. In jenem Match vor 18 Tagen gewann sie bekanntlich den Supercup mit einem 26:17 gegen Meister Wacker Thun. Eine Woche darauf aber setzte es in Thun zum NLA-Start eine 33:34-Niederlage ab. Für die Winterthurer gehts am Donnerstag ab 20.15 Uhr also auch darum, die Saison nicht mit zwei Niederlagen beginnen zu müssen.

Abwehrchef Michal Svajlen, Rechtsaussen Cédrie Tynowski und Jung-Aufbauer Lukas Heer müssen weiterhin verletzt pausieren. Yannick Ott ist dagegen wieder einsätzfähig. «Ein paar Spieler kränkeln», ergänzt Brüngger, «aber wir sollten sie spielfähig bringen.»

In diesem ersten Meisterschaftsspiel in der Axa-Arena präsentiert Pfadi erstmals sein neues Einlaufprozedere. Zudem können sich die Zuschauer auf dem Rund oberhalb der Tribüne mit dem Supercup-Pokal ablichten lassen. Was zu einer gelungenen Premiere eigentlich nur noch fehlt, sind die zwei Punkte aus dem Spiel. (Der Landbote)

Erstellt: 12.09.2018, 19:23 Uhr

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