Playoff-Final

Pfadi verliert zwei Sekunden vor Schluss

Das zweite Spiel des Playoff-Finals verlief nicht nach Pfadis Geschmack. Der Thuner Siegtreffer zum 23:24 (8:12) fiel im letzten Moment.

Das Team um Trainer Adrian Brüngger steigerte sich in der zweiten Halbzeit, am Schluss aber ohne Lohn.

Das Team um Trainer Adrian Brüngger steigerte sich in der zweiten Halbzeit, am Schluss aber ohne Lohn. Bild: Martin Deuring

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Vier Siege hintereinander hatten die Winterthurer NLA-Handballer zuletzt im Playoff geschafft: dreimal im Halbfinal gegen die Kadetten Schaffhausen sowie letzten Samstag mit dem 23:22 im ersten Finalmatch in Thun.

Heute Abend, im Heimspiel in der Deutweg-Eishalle, liegen sie aber im Hintertreffen. Mit einem 8:12 zur Pause ist noch nichts entschieden, doch Pfadi muss sich nun wesentlich steigern, um in der Best-of-5-Finalserie 2:0 in Führung gehen zu können.

Der Grund ist einfach: Die Winterthurer erzielten bisher zuwenig Tore. Sechs Mal warfen sie an die Torumrandung oder neben das Gehäuse. Zudem parierte Thuns Joker im Tor, Flavio Wick, beide Penaltys von Pfadi. Und als wäre das nicht genug, verteilten die Winterthurer mit drei Ballverlusten Geschenke. Am schmerzhaftesten war jener von Filip Maros fünf Sekunden vor dem Pausenpfiff, Nicolas Raemy fing den Ball ab und traf ins (wegen Unterzahlspiels) leere Tor der Winterthurer zum 8:12.

Wie schon im ersten Match am Samstag verteidigte Pfadi gut, und Torhüter Matias Schulz brachte es bis zur Pause auf beachtliche elf Paraden. Das aber genügte nicht, weil die Winterthurer nach ihrem idealen Start mit vier Toren aus den ersten vier Angriffen (und der 4:2-Führung) in den weiteren 25 Minuten der ersten Hälfte nur noch ebenfalls vier Tore erzielten.

Die Winterthurer drehten in der zweiten Halbzeit mit Verzögerung in der Offensive auf. Beim 16:20 in 52. Minute schien noch nichts auf die dramatische Schlussphase hinzudeuten. Dann aber häuften sich die Fehler Thuns und Pfadi holte dank einer nun klar verbesserten Abschlussquote auf. Mit einem satten Wurf glich Kevin Jud 51 vor dem Ende auf 23:23 aus. Doch Wacker kam zum letzten Angriff. Der schien abgewehrt zu sein, ehe Regisseur Nicolas Suter, der beste Thuner Aufbauer der zweiten Halbzeit, zwei Sekunden vor Schluss den Siegtreffer erzielte.

Die Best-of-5-Serie wird am Freitag in Thun fortgesetzt. Am Pfingstmontag folgt das vierte Spiel in Winterthur. (Der Landbote)

Erstellt: 15.05.2018, 20:20 Uhr

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