Handball

Pfadis Härtetest in Schaffhausen

Eine erste Bewährungsprobe in dieser Saison hat Pfadi Winterthur mit einem Sieg in Thun bestanden. Heute folgt die zweite gegen die Kadetten. Eine Leistungssteigerung ist gefragt.

Pfadi-Trainer Adrian Brüngger und seinem Team ist der Saisonstart geglückt. Jetzt folgt eine Bewährungsprobe.

Pfadi-Trainer Adrian Brüngger und seinem Team ist der Saisonstart geglückt. Jetzt folgt eine Bewährungsprobe. Bild: Deuring Photography

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Die beiden Europacupspiele gegen den HC Pelister Bitola sowie das Zwischenspiel in der Meisterschaft gegen GC Amicitia Zürich waren für ein Team mit den Ansprüchen von Pfadi Winterthur schlicht Pflichtaufgaben. Alle drei wurden mal mehr (zweimal gegen Bitola) oder mal weniger (gegen GC Amicitia Zürich) souverän gelöst. Nun wartet aber der zweite echte Härtetest dieser Saison auf die Winterthurer. Den ersten haben sie beim Sieg in Thun bestanden, nun müssen sie zu den Kadetten nach Schaffhausen. Die letzten vier Spiele gegen diesen Gegner verlor Pfadi allesamt, um diese Negativserie zu beenden, braucht es aber eine Leistungssteigerung im Vergleich zu den beiden Spielen gegen Bitola und GC Ami.

Pfadi Winterthur gegen Kadetten Schaffhausen ist wahrscheinlich der Klassiker schlechthin der jüngeren Vergangenheit der Schweizer Handballliga. Viermal in den letzten sechs Jahren standen sich diese beiden Teams in einem Final gegenüber, dreimal in der Meisterschaft und einmal im Cup, immer mit dem besseren Ende für die Kadetten.

Als Leader in die Natipause

Diese Saison scheinen die Schaffhauser aber noch nicht auf dem gewohnten Niveau zu sein. Zwar sind sie der erste Verfolger von Leader Pfadi Winterthur, doch gegen den HSC Suhr Aarau und den HC Kriens Luzern setzte es bereits zwei Niederlagen ab. Zudem gab es in der Champions League letzte Woche einen kleinen Dämpfer gegen Kristianstad, als die Kadetten einen sichergeglaubten Sieg in den Schlusssekunden aus den Händen gaben. Auch der 30:24 Heimsieg gegen den TV Endingen war nicht so souverän wie das Resultat den Anschein macht. Die Kadetten führten zwar über das ganze Spiel konnten sich aber erst in den Schlussminuten richtig absetzen. Der Ex-Pfader Luka Maros erzielte dabei 10 Tore.

Pfadi hingegen kann auf einen sehr guten Saisonstart zurückschauen. Im Europacup stehen sie ungefährdet in der dritten Qualifikationsrunde und die Meisterschaft führen sie ungeschlagen an. Was vor dem Spiel bereits klar ist: Pfadi Winterthur wird als Leader in die Nationalmannschaftspause gehen, unabhängig davon, ob sie die Negativserie gegen die Kadetten beenden können oder nicht.

Erstellt: 14.10.2019, 19:16 Uhr

Nationalliga A

Kadetten Schaffhausen - Pfadi Winterthur. Dienstag, 19.30 Uhr, BBC-Arena, Schaffhausen.

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