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Die Schweizer ringen Tunesien nieder

In der ausverkauften Axa-Arena setzen sich die Schweizer Handballer am Yellow-Cup gegen Afrikameister Tunesien 29:26 durch und stehen vor dem Turniersieg.

Luka Maros zeigte in der Rückraummitte gegen Tunesien eine gute Leistung und erzielte drei Tore.
Luka Maros zeigte in der Rückraummitte gegen Tunesien eine gute Leistung und erzielte drei Tore.
Heinz Diener

29:26 stand auf der Anzeigetafel, als in der letzten Minute Goalie Leonard Grazioli zum Penaltyduell gegen den Tunesier Boughamni erschien. Der 19-Jährige wehrte ab, und die Schweizer Handballer gewannen mit dem 29:26 (16:13) auch den zweiten Match des Yellow-Cups.

Nach der Ukraine, am Vortag 32:22 bezwungen, war der WM-Zwölfte aber ein Gegner, der sehr viel mehr abverlangte. Es ging physisch enorm zur Sache, wer nicht robust genug war, der lief Gefahr, an den Afrikanern abzuprallen. Aber die Schweizer, die vor einem Jahr gegen dieses Team noch verloren hatten, bestanden auch diesen Test. Sie griffen zu Beginn beider Halbzeiten grossartig an, die Verteidigung wehrte sich extrem gut. So gut, dass zehn Paraden der Torhüter zum Sieg reichten.

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