Handball

Hoffen auf die Rückkehrer

Diese Woche hat Pfadis Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte begonnen, nicht in Vollbesetzung.

Vor dem Comeback bei Pfadi steht Joël Tynowski.

Vor dem Comeback bei Pfadi steht Joël Tynowski. Bild: Heinz Diener

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Am Trainingsstart des Cupsiegers fehlten Linksaussen Marvin Lier und Torhüter Matias Schulz, die mit der Schweiz beziehungsweise Argentinien unterwegs sind, sowie die Verletzten. Seit dem Yellow-Cup zählt – einmal mehr – auch Cédrie Tynowski dazu. Der Rechtsaussen wurde am Montag an der Wurfschulter operiert. Es ist eher nicht davon auszugehen, dass er in der laufenden Saison nochmals zum Einsatz kommt. «Das ist natürlich sehr bitter für uns, für das Nationalteam und am allermeisten für ihn selbst», bedauert Pfadi-Trainer Adrian Brüngger.

Ihm fehlen zwei weitere Linkshänder. Joël Tynowski, Cédries älterer Bruder, könnte – nach überstandener Operation an der Wurfschulter – Ende Februar sein Comeback geben. «Wenn ­alles perfekt verläuft», räumt Brüngger ein. Man will den Rechtsaussen, der, so sagt sein Trainer, «von den letzten fünf Jahren leider viereinhalb Jahre lang verletzt war», behutsam aufbauen. Im Idealfall ist auch Rückraumspieler Pascal Vernier Ende Februar wieder bereit – allerdings erst für den Wiedereinstieg ins Handballtraining. Er hatte im November in der rechten Hand einen Bruch erlitten.

Ebenfalls gut verläuft die Heilung von Roman Sidorowicz’ Rumpfmuskelverletzung. «Geduldig sein» heisst gemäss Brüngger auch beim Aufbau-Rechtshänder die Devise. «Wir wollen ­alle nicht überforcieren.»

Nur zwei Testspiele

Zumindest Joël Tynowski, Vernier und Sidorowicz sollen einsatzfähig sein, wenn die Meisterschaft entschieden wird. Auf jene Playoff-Phase «von März bis hoffentlich Ende Mai», wie Brüngger sagt, richtet sich Pfadis Aufbau aus. «Wir legen den Fokus auf die Trainings», erklärt er. Nur zwei Testspiele (heute in einer Woche zu Hause gegen St. Otmar sowie am 25. Januar in Frankreich gegen Sélestat) sind deshalb geplant.

Am 31. Januar, einem Mittwoch, startet Pfadi mit dem Auswärtsspiel gegen den BSV Bern, den bezwungenen Cupfinalisten, in die Finalrunde. Im Kampf um den Titel fehlt ein unbequemer Gegner: Der Däne Johan Koch, kantiger Kreisläufer der Kadetten Schaffhausen, wechselt per sofort zu den Füchsen Berlin in die Bundesliga. (Der Landbote)

Erstellt: 10.01.2018, 12:24 Uhr

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