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«Ich kenne jeden Schritt jedes Spielers»

Michael Suter ist seit Frühjahr 2016 Nationaltrainer und damit der Baumeister des Aufschwungs im Schweizer Handball. Der 44-jährige Dinharder spricht über Teamführung, EM-Träume und Badminton.

Michael Suter hat den Draht zu seinen Spielern gefunden, wie auch der Yellow-Cup am Wochenende in der Axa-Arena zeigte.
Michael Suter hat den Draht zu seinen Spielern gefunden, wie auch der Yellow-Cup am Wochenende in der Axa-Arena zeigte.
Claudio Thoma (Freshfocus)

Am Freitag spielt die Schweiz in Göteborg gegen Schweden und damit erstmals seit 14 Jahren wieder an einer EM. Wenn ein grosses Handballturnier in Schweden ansteht, werden stets Erinnerungen wach an die WM 1993, an der die Schweiz Rang 4 belegte. Wie haben Sie jene WM mitverfolgt?

Das erlebte ich sehr intensiv. Ich war noch im lokalen Sport, beim HC Bülach, tätig, im letzten Jahr, bevor ich zu Pfadi Winterthur wechselte. Ich habe die Spiele alle gesehen, sie alle aufgenommen und habe die Videokassetten teilweise noch im Keller. Ja, und dieser Spanien-Match, in dem es um den Einzug ins Bronzespiel ging. Die Schweiz gewann mit einem Tor Unterschied. Ich habe es genau in Erinnerung. Natürlich war es kein Zufall, dass Linksaussen Stefan Schärer das entscheidende Tor geschossen hat. Er war eines meiner Vorbilder. Ich habe genau gleich mitgezittert wie alle andern.

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