Handball

«Im Januar hätte ich dieses Resultat unterschrieben»

Pfadi-Präsident Jürg Hofmann zieht nach einer turbulenten Saison Bilanz. Und blickt voraus.

Pfadi-Präsident Jürg Hofmann.

Pfadi-Präsident Jürg Hofmann. Bild: Deuring Photography

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Für Pfadi Winterthur war es trotz Final-Niederlage und Halbfinal-Aus im Cup eine erfolgreiche Saison. «Unter diesen Voraussetzungen war es eine sensationelle Saison, auch wenn ich mir auch aus wirtschaftlichen Gründen ein viertes Spiel gewünscht habe», sagt Präsident Jürg Hofmann. Trotzdem: «Dieses Resultat hätte ich im Januar sofort unterschrieben.» Nach dem Abgang von Roman Sidorowicz, dem Hofmann «fast Weltklasseniveau» attestiert, und der Verletzung von Pascal Vernier, war die Personaldecke bei Pfadi sehr dünn. Dazu musste Pfadi im Januar über die finanzielle Notlage informieren. 400000 Franken fehlten, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Vier Monate später ist der Präsident zuversichtlich, an der Generalversammlung am 17. August ein ausgeglichenes Budget zu präsentieren. Das heisst: auch für die nächste Saison scheinen die notwendigen 400000 bereits zusammen. «Ansonsten wird das Budget nach unten korrigiert», sagt Hofmann. Die Rettung überstrahlt die Enttäuschung über die Finalniederlage. Diese ist auch bei Hofmann gross, «auch wenn es eine gute Saison war, als Sportler verliert man nie gerne.»

Der einzige Transfer auf Topniveau

Die finanzielle Schieflage hat auch Einfluss auf die Kaderplanung von nächstem Jahr. Neben Sidorowicz verlassen auch Filip Maros, er wechselt zu den Kadetten (siehe Haupttext) und der dritte Torhüter Magnus Staub – auch er dürfte sich den Schaffhausern – anschliessen, den Verein. Dem Gegenüber steht einzig der Zuzug von Aleksandr Radovanovic von Kriens-Luzern. «Er bleibt unser einziger Transfer auf Topniveau», sagt Präsident Hofmann. Pfadi will oder muss in Zukunft vor allem auf Eigengewächse setzen. Diese sind vorhanden. Lukas Heer zeigte sein Potenzial bereits in den Playoffs, aber auch Henrik Rein Schönfeldt und Dimitri Murri sollen stärker in die NLA eingebunden werden, sagt der Präsident. Dazu stossen drei Juniorennationalspieler zum Verein, sie sind aber vor allem in der NLB vorgesehen.

Erstellt: 24.05.2019, 19:24 Uhr

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