Handball

Jetzt bekommt es Pfadi im Cup mit Suhr Aarau zu tun

Im laufenden Cup-Wettbewerb trifft Pfadi zum ersten Mal auf einen Gegner aus der NLA: Der HSC Suhr Aarau wird zum Viertelfinal in Winterthur antreten.

Im ersten Saisontreffen mit Pfadi im September spielte Milan Skvaril noch für den HSC Suhr Aarau.

Im ersten Saisontreffen mit Pfadi im September spielte Milan Skvaril noch für den HSC Suhr Aarau. Bild: Martin Deuring

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Im Rahmen des letzten Spiels des ersten Drittels der Nationalliga-A-Hauptrunde wurden am Sonntag die Cup-Viertelfinals ausgelost: Pfadi wird den HSC Suhr Aarau empfangen; vorgesehener Termin ist der 21. November. Die Halbfinals finden noch im Dezember statt. Die Cupfinals der Männer und Frauen werden am 15. März in Gümligen ausgetragen.

In der laufenden Meisterschaft hat NLA-Leader Pfadi das Heimspiel gegen den HSC 25:17 gewonnen; zuvor aber hatten sich die beiden Mannschaften einige ausgeglichene Begegnungen geliefert. Die Aargauer befinden sich nach dem ersten Drittel auf dem 6. Platz. Am Sonntagabend verloren sie in Kriens 20:22.

Mitten in der Saison hatten sie ihren Topskorer verloren. Der Tscheche Milan Skvaril kehrte in die Heimat zurück und spielt wieder bei seinem Stammklub Talent Pilsen. Er gab familiäre Gründe an, was indes nur die halbe Wahrheit sein dürfte. Denn Nicolas Raemy, Nationalspieler von Wacker Thun, hatte gegen ihn eine Strafanzeige eingereicht. Hintergrund war ein in der Tat unschönes Foul von Skvaril an Raemy im Playoff-Viertelfinal der letzten Saison. Skvaril werde sich trotz seiner Rückkehr nach Tschechien dem Strafverfahren stellen, hiess es.

Die Aargauer haben bereits einen Ersatz für den Rückraumspieler: Diogo Abreu Oliveira, 22-jähriger Rechtshänder aus Portugal, kam Anfang Oktober vom Bundesliga-Aufsteiger Balingen und erzielte seither für den HSC im Durchschnitt mehr als sieben Tore pro Match.

Europacupspiele terminiert

In den Cup-Viertelfinals der Frauen empfängt der LK Zug 2, momentan auf Platz 2 der zweithöchsten Liga, Yellow. Für die Winterthurerinnen, die in der Premium League in sechs Spielen erst zwei Punkte geholt haben, steht am kommenden Donnerstag keine leichte Aufgabe bevor: Im Cup-Achtelfinal hatte Zug 2 das oberklassige GC Amicitia Zürich bezwungen.

Festgesetzt wurden mittlerweile Pfadis Partien in der dritten Runde des EHF-Cups: Die Winterthurer empfangen am 17. November um 16 Uhr Bjerringbro-Silkeborg, einen Spitzenclub aus Dänemark, dem Land der Olympiasieger und Weltmeister. Am 24. November folgt das Rückspiel in Silkeborg.

Ebenfalls in Dänemark, in Aarhus, trat am Sonntag die SG Flensburg-Handewitt zu ihrem fünften Match der laufenden Champions League an. Der deutsche Meister bezog mit dem 28:31 seine erste Niederlage. Marvin Lier fehlte. Der vorherige Pfadi-Linksaussen ist erst ab der sechsten Runde der Champions League spielberechtigt.

Erstellt: 20.10.2019, 19:49 Uhr

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