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Mit einem Zwischenspurt an die Spitze

Der 23:16-Heimsieg gegen den HC Kriens-Luzern bringt Pfadi Winterthur auf Platz 1 der Nationalliga A.

Der 23:16-Heimsieg gegen den HC Kriens-Luzern bringt Pfadi Winterthur auf Platz 1 der Nationalliga A.
Der 23:16-Heimsieg gegen den HC Kriens-Luzern bringt Pfadi Winterthur auf Platz 1 der Nationalliga A.
Enzo Lopardo
Die Krienser waren am Samstag in der Eulachhalle zunächst treffsicherer und lagen bis zum 7:9 meistens in Führung.
Die Krienser waren am Samstag in der Eulachhalle zunächst treffsicherer und lagen bis zum 7:9 meistens in Führung.
Enzo Lopardo
Doch mit dem vierten Sieg in Folge übernehmen die Winterthurer die Führung in der Nationalliga A und lösen somit Wacker Thun ab.
Doch mit dem vierten Sieg in Folge übernehmen die Winterthurer die Führung in der Nationalliga A und lösen somit Wacker Thun ab.
Enzo Lopardo
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Pfadi und der HCK hatten sich letzte Saison einen umkämpften, engen Playoff-Halbfinal geliefert. Das erste Wiedersehen seither war nur eine Halbzeit lang umstritten. Die Krienser waren am Samstag in der Eulachhalle zunächst treffsicherer und lagen bis zum 7:9 meistens in Führung. Pfadi hatte bis dahin gleich sechs Konter und zwei Penaltys verschossen.

Dann brachten sich die Gäste irgendwie selber aus dem Spiel. Weil sich deren Trainerbank wegen einer Zeitstrafe nicht im Griff hatte und die Schiedsrichter kritisierte, gabs weitere zwei Minuten Strafe drauf. Die doppelte Unterzahl war das eine, die Ballverluste taten den Rest, um Pfadi die Wende zu ermöglichen. Und die Winterthurer nutzten diesmal, anders als in den Momenten zuvor, ihre Chancen. Allen voran Marvin Lier. Der Linksaussen machte innert zwei Minuten mit vier Toren in Serie - ausgerechnet auf einen Penalty und drei Konter - aus dem 7:9 ein 11:9. Marcel Hess besorgte mit Pfadis viertem Gegenstosstor in Folge das 12:9. Das wars dann irgendwie.

Die Winterthurer hielten den Abstand und bauten ihn später weiter aus. Die Frage nach dem Sieger war bald einmal geklärt. Dies lag auch daran, dass sich die Gäste nie richtig gegen die Niederlage stemmten und in ihren (verbliebenen) Rückraumstützen Luca Spengler und Albin Alili beträchtliche Fehlerquellen hatten. So lässt sich kein Spiel gewinnen. Ein starker Paul Bar im Tor alleine reichte nicht.

Beide Mannschaften hatten viele und qualitativ ähnliche Absenzen, vor allem im Aufbau. Die Winterthurer machten etwas aus dem personellen Engpass, die Krienser nicht. Yannick Ott überzeugte erneut im Rückraum und der junge Lukas Heer fügte sich nach seiner Einwechslung in der 46. Minute mit zwei Toren bestens ein.

Nicht alles bei Pfadi war gut an diesem Abend. Die Effizienz liess - ausser bei jenem Zwischenspurt zur Wende - zu wünschen übrig. Trainer Adrian Brüngger sprach von "15 Bällen aus bester Position", die verworfen wurden. Die Aufbauer Kevin Jud und Pascal Vernier sowie für einmal auch Kreisläufer Mathias Kasapidis hatten überdurchschnittlich viele Ballverluste, Jonas Langerhuus, der Vernier zwischendurch vertrat, wies eine 0:4-Bilanz auf. Die Abwehr hielt sich grundsätzlich gut, ebenso die Torhüter Arunas Vaskevicius und Matias Schulz.

Positiv war aber vor allem dies: "Wir haben jetzt mit reduziertem Bestand zwei Spiele gegen Topteams gewonnen", betonte Brüngger. Zuerst der Sieg bei Meister Kadetten Schaffhausen und jetzt der klare Erfolg über den Playoff-Halbfinalisten Kriens-Luzern. Mit dem vierten Sieg in Folge übernahmen die Winterthurer die Führung in der Nationalliga A. Sie lösten Wacker Thun ab, das gleichentags sein Heimspiel gegen die Kadetten 29:33 verlor.

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