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Keine Olympische Spiele - Pfaditorhüter Schulz tritt zurück

Pfadi-Torhüter Matias Schulz tritt vom Spitzensport zurück. Eigentlich wollte er seine Karriere mit seiner dritten Olympia-Teilnahme krönen.

Matias Schulz tritt spätestens nach den Olympischen Spielen vom Spitzensport zurück.
Matias Schulz tritt spätestens nach den Olympischen Spielen vom Spitzensport zurück.
Martin Deuring

Der Plan war gemacht: Im Sommer mit Pfadi nochmals einen Titel holen und dann mit der argentinischen Nationalmannschaft nochmals an die Olympischen Spiele. Es wäre der perfekte Abschluss der langen Karriere von Matias Schulz gewesen.

Doch der Plan ist nur noch Makulatur, denn der angestrebte Titel mit Pfadi Winterthur kann wegen der Corona-Krise nicht realisiert werden. Und die Olympischen Spiele wurden am Dienstag verschoben, nach dem Kanada und Australien bereits ihren Verzicht auf die Spiele angemeldet haben.

Für Schulz wären es nach 2012 in London und 2016 in Brasilien die dritten olympischen Spiele gewesen. Zudem spielte Schulz bei acht Weltmeisterschaften und gewann mit Argentinien ebenso viele Male die panamerikanischen Spiele. Insgesamt lief Schulz 226 Mal für die «Albiceleste» auf. Auf Clubebene sticht vor allem die Teilnahme am EHF-Cup Final 2016 heraus. Damals verlor Schulz mit dem HBC Nantes gegen FrischAuf Göppingen. Auf die Saison 2016/17 wechselte der dreifache Familienvater dann zu Pfadi Winterthur. Mit Pfadi gewann Schulz je einmal den Cup und den SuperCup.

Verbleib bei Pfadi

Der Rücktritt des 38-jährigen im Sommer ist aber definitiv. Auch wenn die Olymischen Spiele, mit denen er seine Karriere krönen wollte, nicht stattfinden. Das teilt Pfadi Winterthur am Dienstag in einer Mitteilung mit. Schulz, der mit seiner Familie in Sulz bei Rickenbach heimisch wurde, wird Pfadi aber erhalten bleiben. Er wird laut Mitteilung administrative Aufgaben auf der Geschäftsstelle übernehmen. Ganz Schluss mit Handball ist aber nicht: Schulz soll als Goalietrainer seine Nachfolger im Pfaditor besser machen. Wer das sein wird, ist aber noch offen. Man sei auf der Suche, schreibt Pfadi Winterthur, diese gestalte sich jedoch wegen der Gegebenheiten rund um das Virus als schwieriger. Klar ist nur, dass neben Schulz auch Simon Schelling nicht mehr für Pfadi spielen wird. Er wechselt zum BSV Bern, dafür kommt mit Magnus Staub ein talentierter Pfadijunior zurück in die Axa Arena.

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