Handball

Nationaltrainer Suter verlängert seinen Vertrag

Der Dinharder Michael Suter bleibt weitere vier Jahre Trainer der Handball Nationalmannschaft.

Michael Suter hat seinen Vertrag bis Ende der Saison 2024 verlängert.

Michael Suter hat seinen Vertrag bis Ende der Saison 2024 verlängert. Bild: Keystone

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Die Schweiz qualifizierte sich souverän für die Europameisterschaft im nächsten Jahr und der Vertrag des Trainers läuft nach dem Turnier aus. Die Parallelen zwischen den Schweizer Handballern und den Fussballern sind durchaus vorhanden. Doch da Enden sie bereits. Während bei den Fussballern eine Debatte ausgebrochen ist, warum man den Vertrag mit Petkovic trotz Erfolg nicht verlängern soll, ist es bei den Handballern ruhig geblieben. Niemand zweifelt ernsthaft an der Tauglichkeit von Michael Suter. Denn: Der Erfolg von Suter spricht für sich.

Zum ersten Mal seit 2004 konnte sich die Schweizer Handball Nationalmannschaft für eine Europameisterschaft qualifizieren, 2006 war sie als Organisator zusammen mit Österreich automatisch gesetzt. Vor rund anderthalb Monaten haben die Schweizer die Qualifikation für die EM 2020 in Österreich, Schweden und Norwegen perfekt gemacht.

Der Erfolg der «Nati» ist vor allem auf zwei Namen zurückzuführen. Zum einen ist da Andy Schmid, wahrscheinlich der beste Schweizer Handballer der Neuzeit. Zum anderen aber auch Michael Suter. Der Dinharder Suter ist seit 2016 Trainer der Nationalmannschaft und damit einer der «Kapitäne» des Erfolgs. Nun hat er seinen Vertrag um vier Jahre bis im Sommer 2024 verlängert. Ich bin stolz, weiter einer der Kapitäne dieses Projekts zu sein», wird Suter in der Medienmitteilung des Verbandes zitiert. Weiter heisst es dort: Das Engagement von Suter sei von Beginn weg auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtet gewesen, die Verlängerung des Arbeitspapier nur logisch.

«International eine Rolle spielen»

Suter hat viele Spieler aus den Jahrgängen 92 bis 96 in die A-Nationalmannschaft gebracht und so ein Gerüst aus jungen Spielern etabliert. Dieses ergänzt er mit Leistungsträgern wie Andy Schmid oder Pfadi-Aktuer Michal Svajlen. Das ist auch das Anliegen des Verbandes. Leistungssportchef Ingo Meckens sagt: «Dass auf der Position des Nationaltrainers Kontinuität herrscht, ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg und für die Weiterentwicklung des gesamten Projekts inklusive der Nachwuchsarbeit.» Der Verband schreibt dann auch, dass der sportliche Erfolg nur einer der Faktoren für die Verlängerung des Vertrages sei. Auch Suter spricht von einer angestrebten Weiterentwicklung, aber auch davon, dass die «Schweiz im internationalen Handball eine Rolle spielen kann».

Wie gross diese Rolle ist, zeigt sich spätestens im Eröffnungsspiel der Handball EM 2020 in Göteborg, wenn die Schweiz auf Gastgeber Schweden trifft.

Erstellt: 19.11.2019, 14:36 Uhr

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