Handball

Pfadi geht auf Trainingsreise

Im Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde für den EHF-Cup auswärts gegen den HC Pelister Bitola kann Pfadi nicht viel passieren. Zu gross ist der zuhause herausgeholte Vorsprung.

Im Hinspiel liessen die Pfader Pelister Bitola nur selten zum Abschluss kommen.

Im Hinspiel liessen die Pfader Pelister Bitola nur selten zum Abschluss kommen. Bild: Deuring Photography

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39:16. Das Resultat aus dem Hinspiel sagt eigentlich alles. Zwischen Pfadi Winterthur und dem HC Pelister Bitola besteht nicht ein Klassenunterschied, es sind mindestens zwei. Der Gegner aus Nordmazedonien war in der Axa-Arena schlicht chancenlos und dürfte auch zu Hause in Bitola keine allzu hohe Hürde sein für Pfadi Winterthur. Pfadi sollte also bereits für die nächste Runde planen können. Die Reise in den Süden Nordmazedoniens, so scheint es, ist eher Pflichtprogramm.

Es müsse schon mit dem Teufel zugehen, sagte Pfadi Trainer Adrian Brüngger nach dem Hinspiel. Die deutliche Ausgangslage bietet den Winterthurern aber auch Möglichkeiten. Klar wolle man etwas ausprobieren, sagt Brüngger, so wie am letzten Mittwoch gegen GC Amicitia Zürich. Mindestens um eine Erkenntnis will er nach dem Spiel reicher sein. Insbesondere in der Deckung hat Pfadi durchaus noch Potenzial. Die 5:1 Formation funktioniert bereits die ganze Saison gut, das 3:2:1 jedoch nur phasenweise.

«Sicher kein Schuelreisli»

Nach dem bescheidenen Auftritt von Mitte Woche bietet das Europacup Spiel gegen Bitola auch die Chance auf eine Reaktion. Diese fordert auch Brüngger. «Es soll sicher kein Schuelreisli werden.» Von einer testspielähnlichen Ausgangslage will er gar nichts wissen, er sieht die Partie viel mehr als Playoffvorbereitung. «Wir wollen diese 60 Minuten optimal nutzen, besser werden und zwar in sämtlichen Formationen», sagt er nach dem GC-Spiel, man wisse nie wer im Frühjahr auf dem Platz steht. Das wäre der Optimalfall, das Mindeste ist ein Spielrhythmus aus Nordmazedonien mitzubringen, der am Dienstag auch gegen die Kadetten erfolgreich sein könne.

In der 3. Runde des EHF Cups könnte es für Pfadi zu einem Wiedersehen mit Roman Sidorowicz und der MT Melsungen kommen oder zu einem Duell mit den Rhein Neckar Löwen um Andy Schmid. Langfristig wäre aber ein einfacherer Gegner attraktiver, denn nach der nächsten Runde steht die Gruppenphase an, die Pfadi 2015 und 2016 bereits erreicht hat.

Erstellt: 11.10.2019, 18:44 Uhr

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