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Pfadi setzt beim Sponsoring auf viele Kleine statt auf einen Grossen

Statt auf einen einzigen Hauptsponsor setzt Pfadi Winterthur in der kommenden Saison auf die Bevölkerung. Wer möchte, kann sich für einen kleinen Betrag auf dem Matchtrikot verewigen lassen.

70000 bis 100000 Franken soll die Aktion «Gemeinsam Hauptsponsor» gemäss Pfadi-Präsident Jürg Hofmann einbringen. Fotos: J. Bossart / PD
70000 bis 100000 Franken soll die Aktion «Gemeinsam Hauptsponsor» gemäss Pfadi-Präsident Jürg Hofmann einbringen. Fotos: J. Bossart / PD

«Wenn diese Aktion gelingt, können wir im Sommer ein solides Budget für die nächste Saison präsentieren», sagt Jürg Hofmann, der Präsident von Pfadi Winterthur.

Nachdem der in Finanznöte geratene Handballclub die letzte Saison nur durch eine breit angelegte Solidaritätsaktion, die 400'000 Franken eingebracht hatte, überstand, setzt die Vereinsleitung beim Sponsoring nun erneut auf Fans und Breitenwirkung. Statt eines einzigen grossen Hauptsponsors, sollen dies nun 500 Personen gemeinsam werden und sich mit ihrem Vor- und Nachnamen auf dem neuen Trikot der 1. Mannschaft verewigen. Für 200 Franken etwas grösser, für 100 Franken etwas kleiner (siehe Bild).

Neue Sponsoren …

500 Gönner und Fans können sich bis am 21. Juli auf der Pfadi -Webseite als Hauptsponsor eintragen. Hofmann ist guter Dinge. Bereits 200'000 Franken seien für die neue Saison eingegangen, und in den letzten Wochen habe man neue Sponsoren gewinnen können. Durch die Hauptsponsoren-Aktion erhoffe man sich weitere 70'000 und 100'000 Franken.

… starker Vorverkauf

Auch der Vorverkauf für Saisonkarten sei mit über 200 (etwas günstigeren) Abos bereits um ein Vielfaches besser angelaufen als in den Jahren zuvor. Mit 1200 Zuschauern hatte Pfadi zuletzt den höchsten Schnitt in ihrer Liga, wie übrigens auch die Unihockeyaner vom HC Rychenberg, die beide erstmals in der neuen Sportarena aufspielen konnten.

… und doch kleineres Budget

Das Budget für die Saison 2019/20, so Pfadi-Präsident Hofmann, werde voraussichtlich leicht unter dem bisherigen liegen. Dieses war bereits nur das sechsthöchste der Liga, und doch hatte es Pfadi bis in den Playoff-Final gegen Kadetten Schaffhausen geschafft. (hit)

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