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Pfadi startet zur zweiten Stufe

Mit dem Comeback von Pascal Vernier am Samstag im Heimspiel gegen Aufsteiger Endingen steigt Pfadi nach der Nationalteam-Pause in die zweite Phase der Saison.

Seit elf Monaten und dem Heimspiel gegen St. Otmar (Bild) hat Pascal Vernier wegen eines Kreuzbandrisses gefehlt.
Seit elf Monaten und dem Heimspiel gegen St. Otmar (Bild) hat Pascal Vernier wegen eines Kreuzbandrisses gefehlt.
Martin Deuring

Stufe 1 der Saison haben die Winterthurer vor gut zwei Wochen nahezu makellos abgeschlossen. In 14 Spielen gabs zwölf Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Die hervorragende Bilanz: Platz 1 nach acht von 27 Spielen der NLA-Hauptrunde, die ersten zwei Runden im EHF-Cup erfolgreich überstanden und der Vorstoss in den Viertelfinal des Schweizer Cups. Auf allen drei Bühnen also hat Pfadi das Optimum erreicht. «Wir können uns nicht beklagen», sagt Trainer Adrian Brüngger.

Die zweite Stufe bis Weihnachten wird intensiver. «Ich freue mich auf diese Spiele», sagt Brüngger. In bisherigen Begegnungen, wie im Europacup oder Cup, gab es Partien, «in denen viel hätte schieflaufen müssen, um nicht zu gewinnen». Die Winterthurer nutzten sie, um Formationen einspielen zu können.

Europacup und Cup

Los gehts vor allem im EHF-Cup und Cup, mit entscheidenden Tagen vom 17. bis 24. November. Da stehen Hin- und Rückspiel gegen Bjerringbro-Silkeborg, ein Spitzenteam aus Dänemark, dem Land des Olympiasiegers und Weltmeisters, bevor sowie dazwischen, am 20. November, das Heimspiel im Cup-Viertelfinal gegen den HSC Suhr Aarau. Im EHF-Cup gehts um die Qualifikation für die Gruppenphase, die im Februar beginnt. Im Cup wird noch vor Weihnachten der Halbfinal – für den Final Mitte März in Gümligen – ausgetragen.

Rechtzeitig zurück ist Pascal Vernier, der 24-jährige Rückraum-Linkshänder, der auch der Abwehr helfen kann. Am 1. Dezember 2018 am gleichen Abend, an dem der Abgang von Teamgefährte Roman Sidorowicz zum Bundesligisten Melsungen offiziell wurde, hatte Vernier einen Kreuzbandriss erlitten. Im Heimspiel gegen St. Otmar St. Gallen wollte er in der 9. Minute im Konter Tobias Wetzel ausspielen, als er sich am Knie verletzte.

Elf Monate später steht das Comeback bevor. «Er hat seine Trainingskilometer, die er braucht», meint Brüngger. «Jetzt benötigt er Spiele, um wieder auf sein altes Niveau zu kommen.» Vernier kommt wie Aleksandar Radovanovic, Pfadis bisher stabilster Aufbauer, im rechten Rückraum oder am rechten Flügel, wo Cédrie Tynowski wegen seiner Schulteroperation monatelang fehlen wird, zum Einsatz. Weitere Alternativen als Rechtsaussen bleiben die Rechtshänder Joël Bräm und Fabrizio Pecoraro.

Nach einem Monat Pause bahnt sich auch die Rückkehr von Peter Schramm an. Der Aufbauer hatte sich Anfang Oktober beim Sieg in Basel am Handgelenk verletzt. Angeschlagen ist Kreisläufer Markus Dangers, der sich im Cup in Olten den Fuss übertrat.

Schweiz, Israel, Argentinien

Die Nationalspieler sind unversehrt zurückgekehrt. Wegen der Verletzungen von Vernier und Tynowski sowie der Bundesliga-Transfers von Sidorowicz und Marvin Lier war Abwehrchef Michal Svajlen der einzige Pfader an den zwei Schweizer Testspielen gegen Tschechien. Rückraumschütze Adir Cohen war mit Israels Nationalteam beschäftigt. Torhüter Matias Schulz traf am Montag aus Argentinien ein, seine Mannschaft hatte das Vierländerturnier in San Juan mit Prominenz aus Spanien, Russland und Polen auf Platz 1 beendet.

Heute Abend im Heimspiel gegen den TV Endingen gilt für Pfadi, den Tritt wieder zu finden. Der Aufsteiger belegt nach zwei Unentschieden gegen den RTV Basel und GC Amicitia Zürich den zweitletzten Platz. Von bisher 16 Begegnungen hat Pfadi 14 gewonnen, das Unentschieden und die Niederlage ereigneten sich 2002 in Obersiggenthal.

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