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Pfadi trifft auf den Meister

Der Gegner im Playoff-Halbfinale von Pfadi Winterthur heisst Wacker Thun. Der amtierende Schweizermeister bezwingt den HSC Suhr Aarau nach Verlängerung 25:23.

Ligatopskorer Marvin Lier trifft mit Pfadi Winterthur im Halbfinal auf Wacker Thun.
Ligatopskorer Marvin Lier trifft mit Pfadi Winterthur im Halbfinal auf Wacker Thun.
Martin Deuring

Wacker Thun gewinnt die Belle auswärts gegen den HSC Suhr Aarau nach Verlängerung. Damit geht eine hart umkämpfte Serie zu Gunsten des Schweizer Meisters zu Ende. Und damit ist auch klar, auf wen Pfadi im Halbfinal trifft.

Die Serie zwischen Thun und Suhr war hart umkämpft. Im entscheidenden Spiel musste Thun auf den verletzten Nicolas Raemy verzichten, er war Opfer der harten Gangart der Suhrer. Diese wurden aber für ihre Spielweise bestraft. Der ex-Thuner Nikola Isailovic und auch Milan Skvaril waren für das entscheidende Spiel gesperrt.

Spiel fünf war dann deutlich harmloser, beide Teams kassierten lediglich eine Zeitstrafe. Wacker Thun kontrollierte die Partie in der zweiten Halbzeit, verspielte im Finish aber eine 15:12-Führung, auch weil Ivan Wyttenbach 55 Sekunden vor Schluss beim Stand von 19:18 seinen einzigen Penalty (von 7) verschoss.

Am Ende war Wyttenbach mit 8 Goals dennoch Wackers Matchwinner - gemeinsam mit Goalie Marc Winkler, dem 13 Paraden gelangen, die wichtigsten davon in der Verlängerung.

Pfadi Winterthur hat in dieser Saison eine gute Bilanz gegen die Thuner. Von drei Spielen gewannen sie zwei deutlich. Einzig eine 33:34 Niederlage zum Saisonauftakt in Thun gilt es zu beklagen. Anders die Playoff-Bilanz. 2018 und 2016 scheiterten sie an den Thunern.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die über 1200 Zuschauer in der Gümliger Mooshalle. Der BSV Bern führte gegen St. Otmar nach 28 Minuten 15:11. Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Berner aber plötzlich scheinbar hoffnungslos 20:25 zurück. Es folgten mirakulöse Aufholjagden - zuerst in der regulären Spielzeit (vom 20:25 zum 26:26), dann in der ersten Verlängerung (im Finish vom 30:32 zum 32:32), ehe in der zweiten Overtime eine Zweitoreführung fahrlässig noch verspielt wurde. Auch das Siebenmeterschiessen begann für die St. Galler Gäste viel besser. Am Ende entschied Nico Eggimann mit dem letzten Penalty für den BSV Bern nach fast drei Stunden den Handball-Krimi.

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