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Pfadis Breite verhilft zum Sieg

Im letzten Spiel der NLA-Hauptrunde setzt sich Pfadi beim HC Kriens-Luzern 23:21 (8:9) durch und verteidigt seinen Platz im Spitzentrio.

Im letzten Spiel der NLA-Hauptrunde verteidigt Pfadi seinen Platz im Spitzentrio.
Im letzten Spiel der NLA-Hauptrunde verteidigt Pfadi seinen Platz im Spitzentrio.
Roger Gruetter
In der zweiten Halbzeit fand Pfadis Rückraum (Jonas Langerhuus) besser den Weg durch die Krienser Abwehr.
In der zweiten Halbzeit fand Pfadis Rückraum (Jonas Langerhuus) besser den Weg durch die Krienser Abwehr.
Roger Gruetter
Im umkämpften Treffen behauptete sich letztlich jene Mannschaft, welche die stärkere personelle Breite und die besseren Torhüter aufwies.
Im umkämpften Treffen behauptete sich letztlich jene Mannschaft, welche die stärkere personelle Breite und die besseren Torhüter aufwies.
Roger Gruetter
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Es hätte auch anders ausgehen können an diesem Abend in der Krienser Krauerhalle. Beide Mannschaften waren geschwächt durch Verletzungen. Beide mussten Platzverweise ihrer Rückraumschützen hinnehmen, der HCK dabei früher (10. Minute) als Pfadi (40.). In beiden Fällen hätten es auch Zeitstrafen gegen Peter Schramm und Ante Kuduz getan.

Im umkämpften Treffen behauptete sich letztlich jene Mannschaft, welche die stärkere personelle Breite und die besseren Torhüter aufwies. Nach einer ersten Halbzeit, in der die Winterthurer nach 14 Minuten erst ein Tor erzielt hatten, steigerten sie sich in der zweiten Hälfte offensiv. Mit mehr Bewegung und Treffsicherheit schossen sie jene Tore, die am Ende den Unterschied zwischen zwei defensiv guten Mannschaften ausmachte. Yannick Ott, Filip Maros und Jonas Langerhuus lösten ihre Aufgabe im Rückraum gut und die Aussenspieler Cédrie Tynowski und Marvin Lier hatten nun keinen Fehlschuss.

In der Abwehr steigerte sich Pfadi gegenüber der 27:34-Niederlage vor einer Woche gegen den BSV Bern massiv. Das lag auch an der Rückkehr von Captain Marcel Hess. Aber nicht nur: „Wir hatten im ganzen Spiel den Fight-Rhythmus“, lobte Trainer Adrian Brüngger seine Mannschaft. Mit diesem Auftritt in Kriens erhöhte sich die Zuversicht, für den Cupfinal vom kommenden Donnerstag gegen den BSV Bern bereit zu sein.Suhr Aarau in der Finalrunde

Der HSC Suhr Aarau hat sich zum Abschluss der Hauptrunde als letztes Team für die Finalrunde qualifiziert. Er gewann das entscheidende Heimspiel gegen St. Otmar St. Gallen 25:21, auch ein Unentschieden hätte genügt.

Während die sechs Mannschaften der Finalrunde den Platz in den Playoff-Viertelfinals auf sicher haben, muss sich St. Otmar diesen im neuen Jahr noch verdienen. Die St. Galler steigen mit einem Vorsprung von drei Punkten auf den neuntplatzierten Aufsteiger Endingen in die Abstiegsrunde. Die besten zwei Teams der Abstiegsrunde qualifizieren sich ebenfalls für die Playoff-Viertelfinals.

Einen nach diversen Rückschlägen wichtigen Sieg feierten die Kadetten Schaffhausen. Der Titelverteidiger bezwang vor heimischem Publikum Leader Wacker Thun 32:27. Dadurch verkürzten die Kadetten den Rückstand auf Platz 1 auf zwei Zähler.

Punktgleich Dritter ist Pfadi. Der Dreikampf an der Spitze der Nationalliga A scheint also auch in dieser Saison in eine weitere Runde zu gehen. Neu vorne mitmischen dürfte indes nun auch der BSV Bern, der mit zwei Punkten Rückstand auf dem 4. Rang liegt.

Kriens-Luzern - Pfadi Winterthur 21:23 (9:8)

750 Zuschauer. - SR Meyer/Buache. - Strafen: 7x2 plus Rote Karte (10. Schramm, Foul an Kuduz) gegen Kriens-Luzern, 6x2 plus Rote Karte (40. Kuduz, Konterfoul an Engler) gegen Pfadi. - Kriens-Luzern: Willimann (50. Bar); Fellmann (2), Wipf, Blättler (3/2), Engler (5), Vögtli, Alili (8), Brücker (1), Gnos (1), Delchiappo, Schramm (1). - Pfadi: Schulz (1, 43. Vaskevicius); Ott (2), Maros (4), Cédrie Tynowski (3), Hess (1), Kasapidis (1), Langerhuus (4), Lier (6/4), Heer, Kuduz (1), Freivogel, Svajlen. - Bemerkungen: Kriens-Luzern ohne Hofstetter, Spengler, Nyffenegger, Radovanovic und Ramseier, Pfadi ohne Jud, Sidorowicz, Vernier, Joël Tynowski und Pecoraro (alle verletzt). 11. Lier schiesst Penalty an den Pfosten. 30. Schulz hält Penalty von Brücker.

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