Handball

Pfadis Captain fällt monatelang aus

Am Montag ist Rechtsaussen Cédrie Tynowski an der Wurfschulter operiert worden.

Ein grosses Comeback lieferte Cédrie Tynowski im Europacup gegen Bitola ab. Drei Tage später verletzte er sich erneut.

Ein grosses Comeback lieferte Cédrie Tynowski im Europacup gegen Bitola ab. Drei Tage später verletzte er sich erneut. Bild: Martin Deuring

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Ein unnötiges Foul wars – erst recht, weil es in einem Vorbereitungsspiel geschah. Im August im Match gegen den Bundesligisten Stuttgart versetzte ein Gegenspieler dem Pfadi-Captain Cédrie Tynowski mitten in der Wurfbewegung einen Schlag auf die linke Schulter. Man entschied sich, die Verletzung am Labrum, der Knorpellippe im Gelenk, ohne Operation zu behandeln.

Am 6. Oktober im EHF-Cup-Heimspiel gegen Pelister Bitola gab Tynowski sein Comeback und war mit acht Treffern gleich der Topskorer des Abends. Drei Tage später sollte er beim Heimsieg gegen GC Amicitia Zürich allerdings bereits wieder seinen letzten Einsatz bestreiten. Er verletzte sich bei einer unglücklichen Bewegung erneut und blieb seither nicht schmerzfrei. Eine Operation wurde unumgänglich und am Montag ausgeführt. «Alles gut verlaufen», sagte Tynowski nach überstandenem Eingriff.

«Er hat so überzeugend gespielt, er war so fit», bedauert Pfadi-Trainer Adrian Brüngger das erneute Pech eines seiner Stammkräfte. Zu was der Rechtsaussen fähig ist, zeigte sich in der vergangenen Saison. Es war dies seine erste Elite-Spielzeit, in der er nahezu alle Partien verletzungsfrei bestreiten konnte.

Nun fällt Tynowski vier bis sechs Monate lang aus. Der 23-Jährige wird unter anderem die EM im Januar, ein Höhepunkt für jeden Schweizer Handballer, verpassen. An der EM hätte er auch nicht antreten können, wenn die Operation bereits im August durchgeführt worden wäre.

Vernier bald wieder im Einsatz

Nach dem leihweisen Abgang von Marvin Lier zum deutschen Meister Flensburg-Handewitt fehlen Pfadi beide Aussen-Nationalspieler. Rückraumspieler Aleksandar Radovanovic dürfte nun vermehrt am rechten Flügel spielen, weitere valable Varianten sind die Rechtshänder Fabrizio Pecoraro und Joël Bräm.

Wenigstens zeichnet sich die Rückkehr eines Linkshänders an: Aufbauer Pascal Vernier, der wie Tynowski in den letzten Jahren oft verletzt war, wird am 2. November im Heimspiel gegen den TV Endingen erstmals wieder spielen können, elf Monate nach seinem Kreuzbandriss.

Erstellt: 21.10.2019, 17:53 Uhr

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