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Pfadis Rekurs gutgeheissen

Das Spiel zwischen dem HC Kriens–Luzern und den Kadetten Schaffhausen wird neu 24:25 gewertet. Der Vorsprung von Pfadi auf Kriens wächst somit auf 2 Punkte.

Der Rekurs von Pfadi Winterthur (hier Trainer Adrian Brüngger) wurde gutgeheissen.
Der Rekurs von Pfadi Winterthur (hier Trainer Adrian Brüngger) wurde gutgeheissen.
Martin Deuring

Die Aufregung war gross. Die Boulevardmedien schrieben von «Torklau», «Skandal» und «unfassbaren Szenen». Doch was war geschehen? Maximilian Gerbl erhöhte für die Kadetten Schaffhausen im Spiel gegen den HC Kriens–Luzern auf 16:13. Die Schiedsrichter gaben das Tor, doch der Treffer fand den Weg weder ins Spielprotokoll noch auf die Anzeigetafel. So endete das Spiel, das die Kadetten eigentlich gewonnen hätten, mit einem 24:24 Unentschieden. Da aber jedes NLA-Spiel unterdessen auf handballtv.ch aufgezeichnet wird, war der Fehler schnell belegt.

Die Kadetten jedoch verzichteten auf einen Rekurs, man wolle das Risiko eines Wiederholungsspiels nicht eingehen, hiess es offiziell von Seiten des Ligakrösus. Klar ist aber auch: Die Kadetten braucht es nicht zu kümmern, sie werden die Qualifikation gewinnen, Sieg oder Unentschieden in Kriens hin oder her.

Pfadi und Otmar mit Protesten

Ganz anders Pfadi Winterthur und der TSV St. Otmar St. Gallen: Die beiden legten Rekursein gegen die Wertung des Spiels. Denn dieses Duo kämpft zusammen mit Kriens um den zweiten Rang hinter den Kadetten. Und die Ostschweizer bekamen recht. Wie der Schweizerische Handball Verband auf seiner Website schreibt, habe die Disziplinarkommission die Proteste «nach ausführliche Abwägungen» gutgeheissen. Gegen ein Wiederholungsspiel sprach laut Disziplinarkommission vor allem, dass «der HC Kriens–Luzern damit die Möglichkeit erhalten würde, mit einem Sieg ein Ergebnis zu erringen, das bei korrekter Resultatführung praktisch unmöglich gewesen wäre». Nicht einmal ein Unentschieden trauen die Kommissäre dem HC Kriens–Luzern bei richtiger Protokollierung zu, ist der Mitteilung zu entnehmen.

Mit der neuen Wertung des Spiels läge Pfadi zwei Punkte vor dem HC Kriens–Luzern, auch weil die Winterthurer die Direktbegegnung letzten Donnerstag gewannen. Obs dazu kommt ist offen, der HC Kriens-Luzern will laut Luzerner Zeitung den Entscheid beim Verbandssportgericht anfechten.

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