Winterthur

Pfadis spontane Europatournee

Statt direkt von Prishtina über Wien nach Zürich zu fliegen, legten die Handballer von Pfadi Winterthur Zwischenstopps in Graz, Prag oder Venedig ein.

Viele Wege führen in die Schweiz: Die Pfadi Delegation flog von Prishtina aus über Wien, Graz, Venedig oder Prag zurück nach Zürich.

Viele Wege führen in die Schweiz: Die Pfadi Delegation flog von Prishtina aus über Wien, Graz, Venedig oder Prag zurück nach Zürich. Bild: Screenshot Instagram

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Die Handballer von Pfadi Winterthur verbrachten ein schönes verlängertes Wochenende im Kosovo, inklusive zwei Siegen und Vorstoss in die nächste Runde des Europacups. Weniger angenehm verlief die Heimreise, die am Montag um 8.30 Uhr mit der Busfahrt von Peja, in den Bergen, nach Prishtina, in die Hauptstadt mit dem Flughafen, begann.

In Prishtina beim Landeanflug des Flugzeuges der Austrian Airlines, das die Pfadi-Delegation hätte nach Wien bringen sollen, kollidierte ein Vogel mit dem Triebwerk. Bis das Flugzeug wieder einsatztauglich war, vergingen knapp zwei Stunden. Und damit war die Chance vertan, in Österreich den geplanten Anschlussflug nach Zürich zu erwischen. So also versammelten sich die Winterthurer in Wien am Transferdesk und fragten sich, wie es weiter gehen solle.

Graz, Prag, Venedig..

Die Lösungen ergaben sich Schritt um Schritt. Das Glück war, dass man an einem Ort strandeten, von wo aus alle möglichen Ziele angeflogen wurden. Zunächst setzte sich eine Vierertruppe ab, die ins Flugzeug Richtung Basel stieg. «Dann hiess es plötzlich, dass auch noch andere weg können», erzählt Trainer Adrian Brüngger. Und so geriet der Europacupausflug in den Kosovo zur kleineren spontanen Europatournee.

Auf dem Weg nach Zürich schaltete ein Grüppchen in Graz eine Zwischenlandung ein, ein anderes in Prag und eines in Venedig... Am Ende schafften am gleichen Tag selbst die letzten vier verbliebenen Pfader die Heimreise – im letzten Direktflugzeug nach Zürich. Am schnellsten war die Basler Gruppe, die dort am Flughafen ein Auto mietete, zu Hause: Kurz vor 22 Uhr. «In dieser Zeit», lächelt Brüngger, «könnte man auch nach Tokio oder Buenos Aires reisen.»

Erstellt: 10.09.2019, 14:48 Uhr

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