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Trotz interner Unruhe hält sich Pfadi weit vorne

In der Saison, die keine war, haben sich Pfadis Handballer dort positioniert, wo sie in den letzten zehn Jahren neunmal waren: im Spitzenduo der NLA. Nach internen Turbulenzen fanden sie zurück in die Spur.

Keine einfache Saison hatte Pfadis Trainer Adrian Brüngger.
Keine einfache Saison hatte Pfadis Trainer Adrian Brüngger.
Martin Deuring

Man darf in Winterthur den fehlenden Meistertitel zu Recht beklagen. Tatsache ist allerdings auch: Zum siebten Mal seit 2011 schliesst Pfadi die NLA-Qualifikation auf dem 2. Platz ab. Zweimal war man Erster, einmal Dritter, nie schlechter. Das spricht für gute Arbeit.

Der Weg zum Meistertitel 2020 hätte – via erstarkte Gegner in Viertel- und Halbfinal – wieder über die Kadetten Schaffhausen geführt. «Sie spielten konstant, wenn auch nicht restlos überzeugend», meint Adrian Brüngger. Pfadis Trainer sah die Chance, den Serienmeister zu bezwingen (wie im Playoff-Halbfinal 2018) oder zumindest zu fordern (Playoff-Final 2019). Leicht wäre es für keinen Club geworden, denn seit 2012 hat keine Mannschaft mehr mit einem derartigen Vorsprung die Qualifikation beendet wie jetzt die Kadetten. Die Konstanz, die sie mit 44 Punkten aus 25 Spielen an den Tag legten, brachte Pfadi nicht heran. 34 Punkte aus 24 Spielen zeigen das. Geradezu im Tief befanden sich die Winterthurer vom 17. November bis 7. Dezember, als sie in Cup und Europacup ausschieden und in drei NLA-Spielen nur einen Punkt holten. Es war jene Zeit, in der interne Probleme nicht mehr durch Erfolge auf dem Spielfeld übertüncht werden konnten.

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