Pfadi Winterthur

Weit weg vom Vollbestand

Zur Neuauflage des Playoff-Halbfinals tritt am Samstagabend in der Eulachhalle der HC Kriens- Luzern bei Pfadi an. Weiterhin sind die Winterthurer personell reduziert.

Ein interessantes Duell: Pfadi Winterthur mit Pascal Vernier (links) gegen Kriens-Luzern.

Ein interessantes Duell: Pfadi Winterthur mit Pascal Vernier (links) gegen Kriens-Luzern. Bild: Heinz Diener

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Pfadi steht im Prinzip jene Mannschaft zur Verfügung, die vor zehn Tagen in Schaffhausen die Kadetten bezwang. Das war ein klarer Leistungsausweis für ein durch Verletzungen geschwächtes Team. «Wir haben gezeigt, dass es auch so gehen kann», sagt Trainer Adrian Brüngger. «Andererseits darf man nicht voraussetzen, dass es immer so gut läuft.»Roman Sidorowicz, Filip Maros, Stefan Freivogel und Joël Tynowski mussten gegen die Kadetten von Anfang an zuschauen und nach drei Minuten erwischte es Ante Kuduz. Drei Rechtshänder für den Rückraum – nimmt man Allrounder Stefan Freivogel dazu, sind es gar vier – fehlten so. Yannick Ott sprang ein und löste seinen Job einmal mehr bestens.

Besserung ist vorerst nicht in Sicht. Sidorowicz (Knie) kehrt wohl erst im November zurück. Maros und Kuduz, die im rechten beziehungsweise linken Ellbogen eine Bänderverletzung erlitten, sind vielleicht in einer Woche am Europacup-Wochenende gegen Novi Sad zu Teileinsätzen fähig.

«Es gibt immer einen Weg, ein Spiel zu gewinnen», meint Brüngger. Die Absenzenliste verschaffe den jungen Spielern Möglichkeiten, sich zu zeigen. Aufbauer Lukas Heer und Kreisläufer Dimitri Murri beispielsweise sind für Doppeleinsätze vorgesehen: Zuerst im NLA-Team, dann gleich anschliessend ebenfalls in der Eulachhalle mit der SG Yellow/Pfadi Espoirs gegen NLB-Aufsteiger BSV Stans.

«Eine Herausforderung»

«In dieser Besetzung ist das Spiel gegen Kriens eine Herausforderung», bemerkt Brüngger. Pfadi erwischte mit sieben Punkten aus vier Spielen den besseren Meisterschaftsstart als der HCK, der beim erstarkten BSV Bern unterlag und eine unverhoffte Heimniederlage gegen Gossau erlitt. Zuletzt bezwang man – ohne die verletzten Aleksandar Radovanovic, Thomas Hofstetter und David Nyfenegger – den HSC Suhr Aarau, was in dieser Saison weder Pfadi (auswärts) noch den Kadetten gelungen ist. Gut liefs im EHF-Cup: Die Krienser behaupteten sich gegen ZTR Saporoschje und treffen nun in Runde 2 auf die hohe dänische Hürde Holstebro.

In Vergangenheit hat Pfadi Heimspiele gegen den HC Kriens-Luzern meistens für sich entschieden. Der schwerste Ausreisser in die andere Richtung bedeutete im April das 21:30 im ersten Match der Playoff-Halbfinalserie. Die Winterthurer wendeten anschliessend das Blatt zu einem 3:1-Sieg, was ihre beste Leistung der vergangenen Saison darstellen sollte. (Der Landbote)

Erstellt: 29.09.2017, 20:23 Uhr

Pfadi-Winterthur – Kriens-Luzern

Samstag, 30. September,17.30 Uhr, Eulachhalle Winterthur

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