Frauenhandball

Yellow lässt zuviele Gegenstösse zu

Die Yelllow-Frauen kassieren im vierten Spiel der Premium League mit 27:37 die dritte Niederlage.

Noch viel zu tun hat Trainer Fabian Schäfli, um Yellow zum Erfolg zu führen.

Noch viel zu tun hat Trainer Fabian Schäfli, um Yellow zum Erfolg zu führen. Bild: Deuring Photography

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Nervös und unsicher starteten die Winterthurerinnen in die Partie. Zwei technische Fehler der Gastgeberinnen in der Offensive und die dadurch resultierenden Gegenstösse verhalfen dem HSC Kreuzlingen zu einer frühen 6:3-Führung. Yellow stand in der Abwehr meist kompakt, spielte aber in der Startviertelstunde zu wenig konsequent. Yellow-Topskorerin Simona Grozdanovska wurde immer wieder von der Kreuzlinger Defensive aufgehalten und erzielte nur gerade vier Tore aus dem Spiel. Trotz vieler Gegenstösse blieben die Winterthurerinnen bis zur 16. Minute (8:9) auf Augenhöhe mit den Gästen vom Bodensee.

Wie bereits gegen Zug hatte Yellow auch gegen Kreuzlingen ein grosses Problem mit den gegnerischen Tempogegenstössen. Im Angriff stimmte die Feinabstimmung noch immer nicht ganz und so konnten die Kreuzlingerinnen ein ums andere Mal mit viel Tempo und wenig Gegenwehr vor dem Winterthurer Tor auftauchen. So zogen sie von der 16. Minute an davon und führten für den Rest des Spiels durchgehend mit mindestens vier Toren Vorsprung.

Potenzial wäre da

Nach dem 14:18-Pausenrückstand versuchte Yellow den Abstand zu verkleinern, was allerdings nicht besonders gut gelang. Drei Fehlwürfe und zwei Zeitstrafen später führte Kreuzlingen bereits mit acht Treffern Vorsprung. Im normalen Positionsangriff zeigte Yellow eine solide Leistung in der Verteidigung. Immer wieder drohte beim HSC das Zeitspiel, doch in diesen Situationen agierten die Winterthurerinnen zu ungeduldig und risikofreudig. Gerade bei angezeigtem passiven Spiel misslang der «Steal»-Versuch doch öfters und bot dem Team vom Bodensee somit grosse Löcher in der Abwehrkette. Offensiv zeigte wieder einmal die junge Liv Rusert ihr Können. Frech tanzte sie ihre Gegenspielerinnen aus und erzielte sechs Treffer. Damit war sie – gemeinsam mit Simona Grozdanovska – die beste Torschützin Yellows. Trotzdem gelang es nicht, die Kreuzlingen in Bedrängnis zu bringen. Gegen Spielende liessen die Kräfte nach, was Yellow mit 27:37 eine doch deutliche Niederlage bescherte. Zeit zur Erholung bleibt den Winterthurerinnen kaum: Bereits am Sonntag treffen sie im Cup-Sechzehntelfinal auswärts auf die SPL2-Mannschaft aus Stans.

Erstellt: 19.09.2019, 18:46 Uhr

Premium League

Yellow Winterthur - HSC Kreuzlingen 27:37 (14:18). - Eulachhalle 2B. - 75 Zuschauer. - Strafen: 4-mal 2 gegen Yellow, 7-mal 2 gegen Kreuzlingen. - Yellow: Mützenberg/Hoenig; Lischka (4), Bölsterli (2), Grozdanovska (6), Koller, Chevalier (1), Albrecht (4), Mössner, Hohl, Gwerder (1), Rusert (6), Müller (3).

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