Brütten

Internationale Ambitionen bleiben

Zum siebten Mal in Serie haben Katharina Egli (Brütten) und Jürg Briner den Meistertitel erobert.

In der Schweiz sind Katharina Egli und Jürg Briner in ihrer Kategorie eine Klasse für sich.

In der Schweiz sind Katharina Egli und Jürg Briner in ihrer Kategorie eine Klasse für sich. Bild: Reinhard Egli

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«Alles tipptopp», sagt Katharina Egli über die Schweizer Tanzsport-Meisterschaften in Frauenfeld. «Wir haben gewonnen.» Und fügt an: «Das war schon ein wenig zu erwarten.» Hierzulande treten die 53-jährige Brüttemerin und ihr drei Jahre älterer Partner aus Gutenswil im Standardtanz in der jeweiligen Seniorenkategorie seit Jahren eigentlich in einer eigenen Liga an. Es war ihr siebter Titel in FolgeObschon die Spannung etwas fehlte, sei die SM immer wieder «ein spezieller Anlass», wie Katha­rina Egli erklärt. «Wir wollen vor den Wertungsrichtern aus dem Ausland ein bestes Bild abwer­fen. Denn es kann ja sein, dass sie uns an internationalen Turnieren wieder sehen.»

Dort wollen Briner/Egli, die seit 13 Jahren zusammen tanzen, weiterhin auf sich aufmerksam machen. «Wir haben noch internationale Ziele», erklärt die Primarlehrerin, die in Nürensdorf unterrichtet. In ihrer Kategorie, den Senioren III mit Teilnehmern über 50 Jahren, möchten sie an grösseren internationalen Turnieren (mit bis zu 200 Teilnehmenden) in den Halbfinal der Top 12 vorstossen, bei kleineren (bei knapp 50 Paaren) ist der Final der Top 6 das Ziel.

Achte an einer WM

An Weltmeisterschaften haben Briner/Egli einen 8. und einen 11. Platz als Bestresultate vorzuweisen. In diesem Jahr lief es ihnen nicht ganz so gut, sie mussten sich mit dem 40. Rang unter mehr als 300 Paaren zufrieden geben. «Wir wollen nochmals vorne anknüp­fen», nehmen sich Katha­rina Egli und ihr Tanzpartner deshalb vor. Die stärksten Konkurrenten kommen aus Italien, Deutschland, Russland, Japan und Finnland.

Hinter den sehenswerten Vorführungen steckt viel Aufwand: Acht bis zehn Stunden gemein­sames Training pro Woche stehen im Programm, dazu Trainingsweekends bei Weltmeistern in Italien sowie Fitnesstraining zu Hause, um Kraft und Ausdauer zu fördern. «Ein zeitaufwendiges Hobby. Man muss es wirklich wollen», bemerkt Katha­rina Egli, die darüber hinaus das gleichsam erfolgreiche Gym-Team Brütten leitet. Doch es kommt auch einiges zurück: «Man lernt viel über den eigenen Körper, reist an ganz verschiedene Orte und lernt ­Leute kennen», zählt sie auf. «Die Tanzturniere sind eine schöne Abwechslung.»

Die folgende internationale Stufe stellen die Senioren IV ab 60 Jahren dar. Ob Briner/Egli da weiterhin tanzen werden, «wissen wir noch nicht», sagt die Brüttemerin. «Aber in nächster Zeit bleiben wir sicher dran.» ()

Erstellt: 03.11.2016, 20:03 Uhr

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