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Bassersdorf siegt – Nardiello geht

Bassersdorf feierte in der 2. Liga einen 2:1-Heimsieg gegen Küsnacht. Wiesendangen gewann gleich 7:0 ­ gegen Seefeld 2, während Phönix Seen in Dübendorf 1:1 spielte.

Jimmy Zumberovic (links), in der 20. Minute Bassersdorf Torschütze zum 2:0, kämpft um den Ball.
Jimmy Zumberovic (links), in der 20. Minute Bassersdorf Torschütze zum 2:0, kämpft um den Ball.
Nicole Osta

«Wir wollten uns rehabilitieren», sagte Bassersdorfs Trainer Anas­ta­sio Nardiello, nachdem sein ­Team letzte Woche beim FC Schaff­hausen 1:3 verloren hatte. Seine Vorgaben wurden mehr ­ als gut umgesetzt. Bereits nach ­ 20 Minuten hiess es dank Gino Zambelli und Jimmy Zumberovic 2:0. Bis zur Pause hatten Zum­berovic und Verteidiger Markus Zihlmann weitere gute Möglichkeiten, das Skore zu erhöhen. Küs­nacht mit dem ehemaligen FCW-Profi Rainer Bieli war nur bei stehenden Bällen gefährlich.

In der 66. Minute gelang Lubomir Baran aber doch der An­schluss­treffer für die abstiegs­ge­fähr­deten Gäste. Und nach stehenden Bällen blieb Küsnacht, das nun mehr Ballbesitz hatte, beson­ders gefährlich. Dafür boten sich Bas­sers­dorf bei Kontern gute Torchancen. Marco Tanners Schuss wurde von Küsnachts Goalie ­Michele Mattia jedoch glänzend abge­wehrt, und auch Chris­tian Schweizer schei­terte. Am Ende ­gewann Bassers­dorf, das am Donnerstag seine Cup-Halbfinal­par­tie bei Oetwil-­Geroldswil austrägt, 2:1.

Nardiello und Kluser gehen

Vor der Partie hatte der FC Bas­sers­dorf bekannt gegeben, dass Nar­di­ello Ende Saison zurücktritt. «Ich bin seit 15 Jahren ununterbrochen Trainer, nun brauche ich eine Pause», so der 45-Jäh­rige, der als Coach mit drei Teams den Aufstieg geschafft hat. Zudem wird der 32-jäh­rige Stürmer Chris­tian Klu­ser Ende Saison zurücktreten.

Bassersdorf: Caruso; Gino Zambelli, Zihlmann, Meier, Apaydin; Stäbler, Domi (59. Tanner), Keller, Schweizer; Severino Zam­belli (83. Barbey), Zumberovic.

Höchster Saisonsieg

Am Ende wurde es ganz bitter ­ für die zweite Mannschaft des ­ FC See­feld. Der eingewechselte Lukas Trecek mit einem Doppelpack und Chris­tian Bretscher hatten in der Schlussviertelstunde ­soeben auf 6:0 für Wiesendangen erhöht, als Seefeld-Keeper Dario Pas­sini nach einer Tätlichkeit im eige­nen Straf­raum des Feldes verwiesen und ein Elfmeter fällig wurde.

Kurz zuvor war bereits ­Amadé Sall nach seiner zweiten Verwarnung frühzeitig unter die Dusche ge­schickt worden. Weil Seefeld aus­ser­dem keinen Ersatzkeeper da­bei hatte, musste ein Feld­spie­ler zwi­schen die Pfos­ten, um gegen Sa­sa Rakic anzutreten. Der Wie­sen­danger verwandelte den Elf­me­ter jedoch zum 7:0-End­stand (2:0). Weil unmittelbar ­dar­auf auch Seefelds Attilio Ferrari vorzeitig in die Kabine verschwand – allerdings freiwillig, weil er an­schei­nend genug von dieser Partie hatte –, standen die Gäste beim Anspiel nur noch zu acht auf dem Platz.

Immerhin hatte dann der Schieds­richter Nachsicht mit dem Tabellenschlusslicht. Er liess Fer­rari zwar noch einmal antraben, um ihm die Gelbe Karte unter die Nase zu halten, been­dete die Partie nach dem sieb­ten FCW-Treffer jedoch und bescherte dem Aufsteiger damit den höchs­ten Saisonsieg, der auch dank den Toren von Tim Barth (13./27.) und Samuel Misteli (52.) in dieser Höhe zustande kam.

Wiesendangen: Zmajlaj; Mäder, Rakic, Scher­rer, Simon Schoch; Misteli (71. Bretscher), Oehninger (61. De Matos), Mendes, Bestler; Luzza, Barth (52. Trecek).

Zufrieden mit der Leistung

«Ich hoffe, dass wir in den letz­ten Spielen an die Leistung der Par­tie gegen Dübendorf anknüpfen können», konstatierte Phönix-Trainer Abramo D’Aversa nach der Punkteteilung gegen den abstiegs­gefährdeten FCD und verwies ­auf das Ziel, die Saison unbedingt auf dem zweiten Schlussrang abzuschliessen. Dass er sich trotz des 1:1 zufrieden mit seiner Mannschaft zeigte, lag daran, dass die Gäste das bessere Team stell­ten sowie mehr Ballbesitz und die klare­ren Chancen zu verzeichnen hatten.

Bereits in Hälfte eins ­waren die kombinationssicheren Winterthurer nahe dran am Führungstor, vergaben jedoch einige glasklare Möglichkeiten. Auch nach dem Seitenwechsel kam Phönix immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor, aber auch Düben­dorf hätte mit etwas mehr Glück in Führung gehen können. Für die Gäste ärgerlich war, dass gerade in ihrer stärksten Phase die Düben­dorfer die Phönix-Defen­sive mit einem Konter kalt erwischte. In der Folge machten ­ die Gäste aber weiter Druck und konnten den Spielstand durch ­ den eingewechselten Luca Bar­tucca tatsächlich egalisieren. Das Tor fiel allerdings zu spät, als ­ dass noch der Lucky Punch hätte gelingen können.

Phönix Seen: Arlotta; Dario Graf (71. Bar­tucca), Stevic, Rutschmann, Bajrami; Auer, Jusufi, Bosshardt (46. Malis), Petronijevic; Mare, Solomun.

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