Football

Die Warriors halten diesmal besser mit

Im ersten Spiel der NLA-Saison beziehen die Winterthurer in Chur gegen die Calanda Broncos, den Schweizer Serienmeister, eine 14:36-Niederlage.

Einen starken Einstand gab Spenser Lewis, der neue Warriors-Quarterback, in Chur.

Einen starken Einstand gab Spenser Lewis, der neue Warriors-Quarterback, in Chur. Bild: Sergio Brunetti

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Die Saisoneröffnung in Chur zu spielen, ist immer eine besondere Sache. Links und rechts türmen sich die Berge, auf wenigen Hundert Metern über dem Stadion liegt noch Schnee. Und zumeist stehen die Gastteams einer lauten, sehr gut gefüllten Tribüne gegenüber. Auch diesmal, als über 700 Zuschauer im Stadion Ringstrasse sassen. Auf dem Feld bekommt man es meistens auch mit dem Schweizer Meister der vergangenen Saison zu tun; die Broncos dominieren die Footballszene seit vielen Jahren.

Die Warriors waren schon einige Male die Gäste zum Saisonstart und erlitten häufig deutliche Niederlagen. In diesem Jahr aber war vieles ein wenig anders. Selbstbewusst betraten die Winterthurer das Spielfeld, rammten ein riesiges Schwert in den Bündner Boden und machten deutlich, dass sie sich nicht kampflos geschlagen geben würden.

Dieersten Angriffe der Warriors blieben noch wirkungslos. Trotzdem bemerkte man im Stadion, dass hier eine andere Winterthurer Mannschaft auf dem Platz steht. Allerdings konnten die Broncos mit zwei Touchdowns im ersten Viertel die Führung übernehmen. Das zweite Viertel gehörte den Warriors. Zweimal bediente Spenser Lewis, der neue Quarterback, seinen Receiver Pascal Rüegg zum Touchdown. Die Warriors glichen zum 14:14 aus. In den letzten Sekunden vor der Pause konnten sie die Bündner Offensive erfolgreich stoppen, eine immens starke Leistung der Winterthurer Verteidigung.

In der zweiten Halbzeit bauten die Gastgeber ihren Vorsprung rasch aus und Ende des dritten Viertels stand es 28:14. Im letzten Viertel mussten die Warriors einen weiteren Touchdown hinnehmen.

Diszipliniert und fokussiert

Coach Guillermo Daruich zeigte sich trotz der Niederlage sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Die Warriors hatten auf Schlüsselpositionen junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Einsatz, welche die zurückgetretenen Routiniers sehr gut ersetzten. Ein paar Defensivspieler wurden verletzungsbedingt eine weitere Woche geschont. Die Offensive setzte auf eine Mischung aus Rookies, erfahrenen Spielern und einen starken Quarterback sowie auf zwei grosse und schwere Offensive-Linemen aus Grossbritannien. Diese beiden erbrachten zusammen mit den Schweizer Linemen eine tadellose Leistung und liessen lediglich einen «Sack» zu. Insgesamt spielten die Winterthurer sehr diszipliniert und fokussiert.

In einer Woche haben die Warriors im Spiel in Basel die Chance, die Punktebilanz auszugleichen. (alm)

Erstellt: 26.03.2019, 10:20 Uhr

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