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Die WM endet im Spital

Für die Schweizer Snowboardcrosser war das WM-Rennen im Achtelfinal vorbei: Der 19-jährige Winterthurer Kalle Koblet stürzte heftig, Tim Watter (26) hatte einen Bindungsbruch zu beklagen.

Leicht benommen liegt Kalle Koblet im WM-Achtelfinal im spanischen Schnee.
Leicht benommen liegt Kalle Koblet im WM-Achtelfinal im spanischen Schnee.
Keystone

Die Chance, sich heute Montag im Teamevent zu rehabilitieren, wird sich nicht bieten. Denn für Kalle Koblet ist die WM in der Sierra Nevada nach dem Einzelrennen vorbei. Der Junioren-Weltmeister von 2017 wurde im Achtelfinal im oberen Streckendrittel, an dritter Stelle liegend, von einem Gegner leicht angeschoben und geriet aus dem Gleichgewicht.

Koblets heftiger Sturz auf das Gesicht erwies sich im Spital von Granada als leichte Hirnerschütterung. Watter (26. Schlussrang) wurde in der zweitletzten Kurve, an dritter Stelle und damit auf Viertelfinalkurs fahrend, von einer kleinen Bodenwelle ausgehebelt. «Das war ein Tick zu viel für die vordere Bindung», ärgerte sich der Zürcher über den Materialbruch.

Im Final feierte der französische Olympiasieger Pierre Vaultier einen sicheren Erfolg. Bei den Frauen setzte Lindsey Jacobellis eine eindrückliche Serie fort: Die 31-jährige Amerikanerin stand auch an ihrem fünften WM-Rennen (nach 2005, 2007, 2011 und 2015) zuoberst auf dem Podest. (red/sda)

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