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Ein Team im Umbruch

Sieben Spieler haben das NLB-Team Smash verlassen. Künftig soll der Ex-Profi Alan Soares für Punkte sorgen – und der Trainer noch mehr Junge einbauen.

Die Entdeckung der letzten Saison: Tommy Arndt ist bei Smash zu einem Leistungsträger geworden.
Die Entdeckung der letzten Saison: Tommy Arndt ist bei Smash zu einem Leistungsträger geworden.
Stefan Kleiser

Mit einem 3:2 in Laufen sicherten sich die Volleyballer von Smash im März in der zweitletzten Partie den Verbleib in der NLB. Doch wenn im Oktober die neue Saison beginnt, wird das Team aus Winterthur nicht mehr dasselbe sein. Gleich sieben Namen hat sich Mittespieler Samuel Mäder aufgeschrieben, als er vor dem Gespräch die Mutationen überdachte. Jan Schmid, Lukas Ruosch, Dimitry Bölsterli, Alexandre Biffi, Simon Schurter, Thomas Koch und Fabian Ryhiner werden nicht mehr dabei sein.Die Mannschaft befinde sich an einem Scheidepunkt, sagt der 33-jährige Mäder: «Der Aufstieg in die NLB war unser grosses Ziel. Dann haben wir dort den Ligaerhalt geschafft. Es ist schwierig, nun ein neues Ziel zu finden.» Mittespieler Schmid ist nach St. Gallen gezogen und läuft künftig für Andwil in der 1. Liga auf, die Passeure Schurter und Ryhiner wechseln ins zweite Team, Mitteblocker Koch studiert im Tessin, von den Aussenangreifern ist Bölsterli bis Januar im Ausland, Biffi pausiert ein Jahr (oder mehr) und Ruosch hört wegen Schulterproblemen auf.

Zuzüge mit NLA-Erfahrung

Ein Glück, sind neue Spieler dazugekommen. Zum Beispiel der frühere brasilianische Profi Alan Soares. 2008 und 2009 führte er Amriswil zum Meistertitel. Mit einer Winterthurerin verheiratet und hier wohnhaft, hat der 35-Jährige zuletzt mit Wil in der 1. Liga gespielt. Bereits letzte Saison trainierte er einige Male mit – und hat sich nun zum Wechsel entschlossen. Ein Punktelieferant, erfahren, auf verschiedenen Positionen einsetzbar: «Alan ist ein Glückfall für uns», meint Mäder.

Auch Jonas Bolli stand einst in der NLA am Netz: mit Züri Unterland. Zuletzt war er aber wieder für seinen Stammclub Klettgau lizenziert. Die Schaffhauser haben ihr Team jedoch im Frühling aus der NLB zurückgezogen. Der 28-jährige Bolli kann von Smash-Trainer Franck Njock in der Mitte oder im Aussenangriff eingesetzt werden. Mit zwei weiteren Spielern liefen noch Gespräche, verrät Samuel Mäder. Das erste Training ist auf den 24. August angesetzt.

Chance für den Nachwuchs

Das Kader ergänzen Basil Härri (Pass), Gregor Meier (Mitte) und Jonas Keller (Aussen). Sie gehören zu einer Gruppe von Nachwuchsspielern, die vor rund fünf Jahren mit Volleyball begonnen haben, wie Seraina Backer erklärt, die im Vorstand das Ressort Nachwuchs betreut. «Es kommen noch weitere starke Junioren nach», sagt Backer. Seit 2015 stellt Smash denn auch ein U15-Buben-Team.

Der Schritt in die NLB sei für die jungen Spieler zwar gross, sagt Backer. Sie traut Keller und Meier aber zu, schon in diesem Winter zu Einsätzen zu kommen. «Und alle drei spielen ja auch noch in der U23-Meisterschaft.» Es gehöre zum Konzept des Vereins, Junioren in der ersten Mannschaft unterzubringen. «Weil die routinierten Spieler ja irgendwann aufhören.» Tatsächlich haben Fabio Lunardi und Samuel Mäder bereits angekündigt, dass die kommende Saison ihre letzte in der ersten Mannschaft von Smash sein wird.

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