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Neues System, alte Schwächen

Am Ende setzte der FCW den Leader aus Lugano zwar unter Druck. Aber mit seiner 0:1-Niederlage setzte er seine Negativserien fort: Auf einen Sieg gegen das Spitzentrio wartet er jetzt schon seit sechs Spielen.

Mangelnde Durchschlagskraft im gegnerischen Strafraum: Patrick Bengondo, Manuel Akanji und Stefan Iten ohne Abschlussglück.
Mangelnde Durchschlagskraft im gegnerischen Strafraum: Patrick Bengondo, Manuel Akanji und Stefan Iten ohne Abschlussglück.
Heinz Diener

Wer aus fünf Matches noch einen Punkt geholt hat, muss sich seine Gedanken machen, wie er seine Mannschaft aus dieser Negativspirale holt. FCW-Trainer Jürgen Seeberger entschied sich beim Mittagessen ein paar Stunden vor dem Anpfiff, wie er dem Leader begegnen wollte.

Nun wusste er, dass Patrik Schuler, der im Abschlusstraining einen Schlag aufs Schienbein erhalten hatte, nicht spielen konnte und auch Antonio Marchesano nach seiner Verletzung noch nicht für einen längeren Einsatz bereit war. Es fehlten also zwei zentrale Mittelfeldspieler, und das Zen­trum war zuletzt doch eine Problemzone gewesen. Also verfolgte Seeberger die Idee, diese Gegend personell zu stärken, ohne auf eine Sturmspitze zu verzichten.

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