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Punktelos am Heimturnier

Am Wochenende machte die Swiss Beachsoccer League zum zweiten Mal nach 2016 halt in Winterthur. Auf dem Deutweg verloren die Winti Panthers aber alle drei Spiele.

Alles Spektakel nützte nichts: Die Winti Panthers (rechts Fabio Denz) verloren auf dem Deutweg dreimal.
Alles Spektakel nützte nichts: Die Winti Panthers (rechts Fabio Denz) verloren auf dem Deutweg dreimal.
Marc Dahinden

Der Heimevent der Panthers, an dem alle Mannschaften der Schweiz antraten, begann mit dem Nachtragsspiel gegen BSC Chargers Baselland, den Titelverteidiger. Dessen Kader ist erneut mit Weltklasse-Spielern besetzt. Neben aktuellen und ehemaligen Schweizer Nationalspielern gehören drei Brasilianer dazu, die in der Heimat mit dem Weltmeisterteam trainieren. Der Qualitätsunterschied schlug sich im Resultat nieder: 0:7 für die Chargers. Die Niederlage war verdient, denn die Panthers spielten nicht auf dem Niveau, das es braucht, um gegen ein solches Team zu bestehen. Vor allem bezüglich Effizienz scheiterten sie, während die Chargers alle Chancen nutzten.

Die Trainer forderten eine Reaktion. Die Chance, es besser zu machen, kam tags darauf gegen die Grasshoppers. Die vielen Fans, die sich auf dem Deutweg eingefunden hatten, peitschten die Winterthurer nach vorne. Diese starteten denn auch furios und gingen 2:0 in Führung. Jedoch konnte GC das Spiel kehren, nach zwei Dritteln stand es 3:4. Dreifacher Torschütze der Panthers war bis dahin Sandro Denz. Knapp ging es weiter und die Panthers konnten durch Tore von Pascal Schütz und Silvan Conrad den Anschluss halten. Fünf Minuten vor Schluss war aber die Luft draussen, es schlichen sich bei Spielern und Torwart Fehler ein und am Schluss mussten die Panthers ein 5:10 einstecken.

Verunsicherung aufgezeigt

Am dritten Turniertag stand das Spiel gegen die Bienne Hatchets an. Das Ziel, sich in den Top 4 zu platzieren und somit die Playoffs zu erreichen, kann nur mit Siegen gegen diesen direkten Konkurrenten erreicht werden. Das erste Treffen der Saison, noch mit einem kolumbianischen Torwart in den Reihen der Panthers, war an Auffahrt gewonnen worden. Dass dies der einzige Saisonsieg bleiben sollte, zeichnete sich auf dem Deutweg relativ schnell ab. Verstärkt durch die zweimaligen WM-Finalisten aus Tahiti, Angel Tchen und Heimanu Taiarui, starteten die Bieler furios (0:3). Simon Züst und Sandro Denz konnten mit ihren Toren zwar wieder ein bisschen Spannung auf das mit Sand aufgefüllte Ausseneisfeld des Deutwegs bringen. Aber letztlich verloren die Panthers 3:9.

Die Art, wie die Niederlagen zustande kamen, zeigt die Verunsicherung klar auf. Stammtorhüter Nicholas Stucki, der die ganze Saison verletzt ausfällt, wird schmerzlich vermisst. Nach sechs Spielen stehen nur drei Punkte auf dem Konto der Winterthurer. Wenn sie die Playoffs bestreiten wollen, dürfen ab jetzt nicht mehr viele Punkte liegen gelassen werden. Weiter geht es am Albanifest-Wochenende in Lausanne.

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