Red Ants schaffen das Break

In einem erneut engen Duell setzten die Red Ants sich bei Skorpion Emmental 4:3 durch und führen in der Playoff-Serie nun 2:0. Am kommenden Samstag können sie in die Halbfinals einziehen.

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Die Red Ants stiegen in der Defensive personell verändert in die zweite Partie der Best-of-5-Serie gegen Skorpion Emmental. Jael Koller fiel krank aus, dafür war Marjut Mäkelä zurück – die Finnin war mehrere Wochen beruflich an den Olym­pischen Spielen in Südkorea beschäftigt. Ellenor Bengtsson wurde in die Abwehr beordert, während für die zu Dietlikon abwandernde Schwedin im dritten Sturm die Juniorin Melea Brunner zum Einsatz kam.Vielleicht lag es an diesen Umstellun­gen, dass die Gäste zu Beginn noch nicht ganz sortiert waren, was den Gastgeberinnen schon nach 26 Sekunden die Führung­ ermöglichte. Dies wurde aber als Weckruf verstanden. Alexandra Frick gelang in der 4. Minute der Ausgleich, und Vertei­digerin Tanja Bühler legte noch im Startdrittel zum 2:1 nach.

In der Folge blieben die Red Ants in der im Vergleich zum Auftaktduell offener geführten Begegnung spielbestimmend und wiesen ein leichtes Chancenplus auf. Nach einem Konter kurz vor der zweiten Pause fing nach Lara Kipfs Ausgleich trotzdem wieder alles von vorne an.

Nach 55 Sekunden des letzten Abschnitts folgte der nächste unfrei­willige Personalwechsel bei den Red Ants, als Torhüterin Nicole Heer mit einer Fingerverletzung vom Platz musste. Nur 30 Sekunden später war die kalt ins Spiel gekommene Martina Fauser bereits bezwungen. Es sollte aber der letzte Gegentreffer bleiben.

Scheidegger erzielt Siegtreffer

«Wir haben Charakter gezeigt, den Erfolg gesucht und den Gegner­ zu Fehlern gezwungen», beschrieb Red-Ants-Coach Lukas Eggli die heftige Reaktion auf diesen zweiten Rückstand. Vor allem die erste Formation tat sich im Schlussdrittel erfolgreich hervor – es war kein Zufall, dass Géral­dine Rossier von einem Fehlpass profitierte und für den Ausgleich (48.) verantwortlich zeichnete. Nach etwas Glück – die Bernerinnen trafen nur die Latte – sorgte Rossiers Linienkollegin Margrit Scheidegger in der 58. Minute für die Entscheidung zum 3:4.

Die Red Ants können nun schon am Samstag im nächsten Heimspiel die Viertelfinalserie für sich entscheiden. Aber Achtung – in der letzten Saison verloren sie in der exakt gleichen Ausgangslage in Oberseen und mussten letztlich gegen die Skorps über die volle Distanz gehen.

«Der dritte Sieg ist immer der schwierigste», sagte denn auch Eggli, im Wissen, dass dies in den Playoffs mehr als eine Floskel ist. In einem Duell zweier Teams, die in den letzten 14 Spielen 13-mal nur durch ein Tor getrennt waren, kann von einer Vorentscheidung ohne­hin noch nicht gesprochen werden. (Der Landbote)

Erstellt: 11.03.2018, 22:48 Uhr

Telegramm

Skorpion Emmental Zollbrück – Red Ants Rychenberg 3:4
(1:2, 1:0, 1:2). - Ballsporthalle Oberemmental (BOE), Zollbrück. - 183 Zuschauer. - SR Friemel/Hasselberg. -
Tore: 1. (0.26) Beer (Liechti) 1:0. 4. Frick (Dahlin) 1:1. 15. Bühler (Frick) 1:2. 39. Kipf
(Buri) 2:2. 42. Krähenbühl (Walther) 3:2. 48. Rossier (Mäkelä) 3:3. 58. Scheidegger (Cattaneo) 3:4. - Strafen: 1x2 gegen Skorpion Emmental Zollbrück. - Skorpion Emmental: Limacher; Liechti, Rindisbacher; Grundbacher, Berger; Stettler,Rothenbühler; M. Buri; Kuratli, Beer, Brechbühl; Krähenbühl, Walther, Baumgartner; Maurer, Arm, Kipf; C. Buri. - Red Ants: Heer (ab 41. Fauser); Mäkelä, Timmel; Bengtsson, Bühler; Krähenbühl, Tanner;Rossier, Cattaneo, Scheidegger; Dahlin, Frick, Chalverat; Brunner, Mattle, Dierks. - Bemerkungen: Red Ants ohne J. Koller (krank) und Bösch (verletzt).

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