Basketball

Verstärkte Cupsiegerinnen

Das Winterthurer Frauen-Team für die nächste NLA-Saison ist komplett. Headcoach Daniel Rasljic ist überzeugt: «Wir können die Playoffs erreichen.»

Bald im Shirt des BC Winterthur: Die 31-jährige Amerikanerin Toccara Ross spielte vor eineinhalb Jahren noch für Elfic Fribourg.

Bald im Shirt des BC Winterthur: Die 31-jährige Amerikanerin Toccara Ross spielte vor eineinhalb Jahren noch für Elfic Fribourg. Bild: Stefan Kleiser

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Im April gelang den Winterthurer Basketballerinnen mit dem Cupsieg der bisher grösste Erfolg in der Vereinsgeschichte. Noch dazu beendete das Team die NLA-Meisterschaft auf dem sehr guten 5. Rang. Die Amerikanerin Sarah Halejian hat die tollen Auftritte für den Sprung zum finanziell starken belgischen Topclub Castors Braine genutzt, die in Kanada aufgewachsene Miriam Baumann hat zu Schweizer Meister Hélios Basket gewechselt.

Ersatz hat Daniel Rasljic in den USA gefunden. Mit Quiera Lampkins wurde eine explosive, agile Spielerin verpflichtet, die eine echte Topskorerin ist. In der letzten Saison warf sie für das Division-1-College von Ohio 20 Punkte pro Partie. Und Lampkins ist erst noch variabel einsetzbar. «Sie kann auf den Positionen eins bis vier spielen», weiss der Trainer von der 1,75 Meter grossen 22-Jährigen.

Erfahrung mit Toccara Ross

Die zweite Ausländerin, Toccara Ross, hat die zweite Hälfte der vorletzten Saison mit Elfic Fribourg bestritten. In den beiden Spielen gegen Winterthur war die 31-jährige Amerikanerin mit 21 und 28 Punkten die Matchwinnerin der Freiburgerinnen. «Ich möchte viel Druck machen mit meinem Team und setze deshalb auf Allrounderinnen», erklärt Rasljic die Wahl der schnellen Ross, die am Flügel oder unter dem Korb einsetzbar ist. Zudem hat er mit Katarina Barnjak schon eine klassische Centerspielerin im Kader, die weiter ihren Platz im Team haben soll. Weil Swiss Basketball nächste Saison neu drei Ausländerinnen auf dem Matchblatt erlaubt, wovon zwei gleichzeitig eingesetzt werden dürfen, spielt auch Paulina Körner für Winterthur. Die 20-jährige Kölnerin lief für mehrere Junioren-Auswahlteams des Deutschen Basketball-Bundes auf und wurde auch bereits für einen Kaderlehrgang des A-Nationalteams aufgeboten. Zuletzt studierte die Aufbauspielerin zwei Jahre in den USA und bestritt die Meisterschaft mit der College-Equipe Columbia Lions. Nun ist sie an der ETH in Zürich eingeschrieben. Und fand darum den Weg zum BC Winterthur.

Juniorinnen rücken auf

Aus dem Nachwuchs rücken Flügelspielerin Lenja Lemcke und Aufbauerin Lulu Johansen auf. Sie sollen es der 16-jährigen Iva Bosnjak gleichtun, die sich letzte Saison viel Einsatzzeit verdiente. Neben Barnjak und Bosnjak werden auch Nationalspielerin Cinzia Tomezzoli, Martina Gomes, Stella Petermann, Rahel Wehrli und Daniela Wettach wieder auflaufen. Selma Aslani, Dalila Cerfeda, Sabrina Eisenring und Roxanne Lampert sind aus verschiedenen Gründen nicht mehr im Team.

«Wir sind sicherlich fähig, das Gleiche zu erreichen wie letzte Saison», urteilt Daniel Rasljic. Es hänge alles davon ab, ob sich die Spielerinnen über den Sommer im individuellen Training gut vorbereitet hätten. «Und es braucht sicherlich auch Glück, um lange verletzungsfrei zu bleiben und nicht früh den Anschluss zu verlieren.» Er glaube, sein Team könne die Playoffs erreichen und mit Glück und Teamgeist «einen grossen Coup landen». Die Liga sei aber stärker besetzt als vor einem Jahr, meint Rasljic. «Aber wir sind auch stärker, trotz dem Weggang der vielleicht besten Spielgestalterin der Liga.» ()

Erstellt: 15.08.2017, 20:29 Uhr

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