Schwingen

Winterthurer Triumph auf der ganzen Linie

Zum zweiten Mal nach 2017 hat der Winterthurer Samir Leuppi das Zürcher Kantonale für sich entschieden. In Fehraltorf bezwang er im Schlussgang den Kollbrunner Christian Lanter, seinen Clubkollegen.

Samir Leuppi lässt sich von Christian Lanter (links) und seinem Bruder Karim vor 4800 Zuschauern feiern.

Samir Leuppi lässt sich von Christian Lanter (links) und seinem Bruder Karim vor 4800 Zuschauern feiern. Bild: Sven Thomann (freshfocus)

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Die 4800 Zuschauer in Fehraltorf erlebten spannende Kämpfe und auch einige Überraschungen. Topfavorit Samuel Giger hatte sich abgemeldet, weil er sich schonen möchte. Ein anderer Mitfavorit, Arnold Forrer, gab nach drei gestellten Gängen auf.

Der Schwingklub Winterthur schickte 15 Athleten ins Sägemehl. Sie enttäuschten nicht und holten fünf Kränze. Das letzte Mal war das dem Verein im Jahr 2000 an einem Zürcher Kantonalen gelungen. Darüber hinaus konnte der Schwingklub Winterthur in Fehraltorf gleich beide Schlussgangteilnehmer stellen: Samir Leuppi, einer der Favoriten, und Christian Lanter, die grosse Überraschung dieses Schwingfestes.

Samir Leuppi gewann den letzten Kampf nach 1:14 Minuten mit Kurz und Vervollständigen in der Schere gegen den überraschenden Neukranzer Lanter Christian. «Lanter hätte mich genauso bodigen können, wie er es schon bei Wickli getan hat», sagte der 26-jährige Winterthurer nach dem Festsieg. «Als ich hörte, dass es im Schlussgang ein Winterthurer Duell geben wird, habe ich mich gefreu, dass jemand aus unserem Klub den Zürcher Sieg mit nach Hause nehmen darf.»

Lanter führte

Samir Leuppi bodigte gleich seine ersten vier Gegner: Patrick Betschart, Mario Schneider, Marco Oettli und Michael Rhyner. Aber Tobias Krähenbühl, der fünte Gegner, konnte ihn ausbremsen und erreichte ein Unentschieden. Mit diesen Ergebnissen kam Leuppi auf 48,25 Punkte.

Christian Lanter stand schon in der Mittagspause zuoberst in der Rangliste. Nach dem dritten Gang standen er und Michael Rhyner als Einzige mit einem tadellosen Notenblatt und ganz genau 30,00 Punkten da. Allerdings fing Lanter gegen Krähenbühl, den auch Leuppi nicht besiegen konnte, eine Niederlage ein. Spätestens nach dem fünften Gang, in dem er Beat Wickli mit dem Rücken ins Sägemehl schmiss, stand sein Schlussgang-Teilnahme fest. Lanter holte 48,50 Punkte, 0,25 mehr als Leuppi. Nach der Schlussgang-Niederlage platziete er sich auf dem ausgezeichneten 3. Schlussrang.

Auf den Rängen 4, 5 und 6

Ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielte Beda Arztmann auf Rang 4d mit 57,00 Punkten. Nach einem Sieg und dem Remis gegen Forrer drehte der Ossinger wieder auf und konnte beide weiteren Gänge für sich entscheiden. In der vierten Runde verlor er gegen Kranzschwinger Marco Oettli, ehe er den letzten Gang gewann und damit ein weiteres Eichenlaub eroberte.

Philipp Lehmann kam mit 56,75 Punkten auf Schlussrang 5b. Dieses Ergebnis erzielte der Humliker mit vier Siegen. In der zweiten Begegnung kam er nicht über ein Remis hinaus, im dritten Gang musste er ins Sägemehl tauchen. Er gewann zwei von vier Kämpfen mit der Höchstnote von 10,00 Punkten.

Nicht weit hinter ihm belegte Andreas Keller den Schlussrang 6b mit 56,50 Punkten. Er musste sich gleich im ersten Gang eine Niederlage schreiben lassen. Dies hielt den Pfäffiker nicht davon ab, seine beiden folgenden Kontrahenten am Sägemehl schnuppern zu lassen. In der vierten Begegnung wurde er gebodigt. Keller beendete das Kantonale mit zwei Siegen, zuletzt sogar mit 10,00 Punkten. (landbote.ch)

Erstellt: 12.05.2019, 21:36 Uhr

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