Winterthur

Winti Panthers verpassen Überraschung knapp

An den Playoff-Halbfinals in Birr scheiterten die Winterthurer an den Baselland Chargers. Nun spielen sie nächstes Wochenende um Platz 3.

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Die Chargers hatten die letzten 19 Spiele gewonnen und nie Punkte abgegeben. Die Serie setzte sich im Halbfinal-Hinspiel gegen die Winti Panthers fort. Die Basler schossen schon in den ersten drei Minuten zwei Tore und konnten in der 11. Minute auf 3:0 erhöhen.

Panthers noch immer ohne Captain

Entgegen dem Spielverlauf sorgten Florian Walder und Sandro Denz für den Anschluss und mit einem 2:3-Rückstand ging es in die erste Pause. Die Winterthurer konnten die Aufholjagd nicht weiterführen. Man liess den Baslern im zweiten Drittel viel zu viel Platz, was zum 2:7 führte. Nach einer schwachen Leistung mussten sich die Winterthurer 2:9 geschlagen geben.

Tags dar­auf im Rückspiel mussten sie gegen die mit Nationalspielern gespickten Chargers Baselland gewinnen, um eine Verlängerung zu erzwingen (das Torverhältnis spielte keine Rolle). Die Panthers, immer noch ohne ihren verletzten Captain und Leader Robin Frei, konnten besser mithalten als am Vortag. Eine Unkonzentriertheit der Winterthurer beim Wechseln verschaffte den Baslern viel Platz, was zum 0:1 ausgenutzt wurde. Drei weitere Tore im zweiten Drittel sorgten für vermeintlich klare Verhältnisse und die Hoffnung der Winterthurer auf die Finalqualifikation schwand.

Fallrückzieher zum 7:7

Doch im Schlussdrittel schlug ihre Stunde. Spielertrainer Florian Schellenberg fand in der Pause wieder einmal die richtigen Worte und stellte auch personell etwas um. Prompt gelangen Sandro Denz und Stevie Kyek zwei Tore. Diese wurden von Basel jedoch sofort gekontert. Dann ging es Schlag auf Schlag. Fünf Minuten vor Schluss stand es 6:3 für die Chargers, für viele die Entscheidung. Die Panthers warfen nochmals alles nach vorne, Silvan Konrad und Kyek schossen weitere zwei Tore. Nationalspieler Phillip Borer erhielt kurz dar­auf einen umstrittenen Penalty zugesprochen, den er zum 7:5 verwandelte. In den letzten zwei Minuten glichen die Winterthurer mit zwei wunderschönen Fallrückziehern zum 7:7 aus.

Spiel um Platz 3

Die Panthers haben die Finalqualifikation zwar verpasst, aber sie haben einmal mehr Aussergewöhnliches geleistet. Sie sind seit langem die erste Schweizer Mannschaft, die gegen die Ligadominatoren aus Basel nicht verloren hat, und zeigten im Schlussdrittel mit sieben Toren, wie viel Herz und Potenzial in ihnen steckt. Am nächsten Wochenende in Spiez geht es nun gegen die Sable Dancers Bern um den 3. Platz. (Landbote)

Erstellt: 01.09.2015, 13:50 Uhr

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