Basketball

Zweites Spiel, zweite Niederlage

Fribourg hat gegen die Winterthurerinnen auch das zweite Spiel des Playoff-Finals gewonnen. Der BCW muss nach dem 70:90 nun dreimal siegen, um noch Meister zu werden.

Cinzia Tomezzoli hilft dem BC Winterthur im ersten Viertel mitzuhalten, doch am Ende gewinnt Elfic Fribourg auch das zweite Playoff-Finalspiel.

Cinzia Tomezzoli hilft dem BC Winterthur im ersten Viertel mitzuhalten, doch am Ende gewinnt Elfic Fribourg auch das zweite Playoff-Finalspiel. Bild: Stefan Kleiser

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«Wenn gewisse Leute denken, dass wir uns einfach durchsetzen, dann täuschen sie sich.» Das sagte Jan Callewaert, Fribourgs Trainer, vor dem Playoff-Final. Denn die letzten zwei Begegnungen vor der Entscheidung um den Gewinn des Meistertitels hatte der BC Winterthur gewonnen. Nun aber haben die Fribourgeoises die Hierarchie wieder zurechtgerückt – und gestern auch die zweite von maximal fünf Finalpartien für sich entschieden.

Doch obwohl die Differenz am Ende 20 Punkte betrug: Diesmal gingen die Winterthurerinnen engagierter zu Werk als am Sonntag. Sie verteidigten aggressiv eins gegen eins, und in den ersten Minuten eroberten sie sich auch mehr Rebounds als Fribourg – im ersten Spiel war es nur ein Drittel der Abpraller gewesen. Zudem schien BCW-Captain Cinzia Tomezzoli in der Matchvorbereitung von Fribourg keine Rolle gespielt zu haben: Sie warf im ersten Viertel gleich neun Punkte.

Unter der Regie der 31-Jährigen kamen die Winterthurerinnen nach einem frühen 2:10 noch vor der ersten Pause auf 15:17 heran. «Wir haben nicht mehr den Fehler gemacht, ohne Energie ins Spiel zu starten», sagte BCW-Trainer Daniel Rasljic zufrieden. «Aber wir haben ihnen im ersten Viertel offene Dreier-Versuche gegeben. Die Fribourgerinnen kamen wieder über 20 Punkte. Wir müssen sie in der Verteidigung besser kontrollieren.»

Das nächste Mal gewinnen

Im zweiten Viertel wuchs der Rückstand auf 32:45 an – nicht zuletzt wegen Samantha Ostarello und Noémie Mayombo, die bereits zur Spielhälfte 26 Punkte in ihrer Statistik hatten. In der zweiten Halbzeit war die Partie für den BCW, mit müden Beinen und einer dünn besetzten Bank, nicht mehr zu wenden. Immerhin sammelte Nicolette Gilday 18 Punkte, nachdem sie in der ersten Halbzeit punktelos geblieben war.

«Wir müssten so viele Spielerinnen in der Rotation haben, dass wir die Qualität über das erste Viertel hinaus halten können», meinte Rasljic. Wegen der kurzen Bank müsse er jedoch zahlreiche Kompromisse eingehen, und gegen Fribourg sei das zu viel. «Trotzdem müssen wir einen Weg für das dritte Spiel finden.» Denn nun ist der BCW unter Zugzwang. Im Heimspiel am Sonntag muss ein Sieg gelingen – sonst ist Fribourg Schweizer Meister.

Elfic Fribourg - BC Winterthur 90:70

(25:20, 20:12, 22:16, 23:22). – St-Léonard. – Fribourg: Giroud (18), Zali (10), Rol (7), Mayombo (19), Ostarello (23); Perriard, Dihigo Bravo (4), Tarakchian (3), Jacquot (6). – Winterthur: Sakica (11), Tomezzoli (9), Bosnjak (11), Gilday (18), Jones (19); Wettach, Linder, Rosset (2). – Wurfquoten Winterthur: 2 Punkte 19 von 40, 3 Punkte 6 von 15, Freiwürfe 14 von 18. – Bemerkungen: Fribourg ohne Fory, Winterthur ohne Sohm und Luap.

Playoff-Final (Best of 5), Stand: 2:0. – Drittes Spiel am Sonntag, 15 Uhr, in Winterthur. (landbote.ch)

Erstellt: 08.05.2019, 23:30 Uhr

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