Motorsport

Jasin Ferati erfüllt sich einen Traum

Der 16-jährige Winterthurer Jasin Ferati wechselt vom Kart- in den Formelsport und bestreitet 2020 die italienische Formel-4-Meisterschaft mit Jenzer Motorsport.

Jasin Ferati ist bereit für den Schritt in die Formel 4.

Jasin Ferati ist bereit für den Schritt in die Formel 4. Bild: PD

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Nach fünf intensiven Trainingstagen mit 1718 Testkilometern im F4-Tatuus-Abarth in Misano, Imola und Barcelona steht dem nächsten Karriereschritt von Jasin Ferati nichts mehr im Wege. Der Winterthurer wagt mit 16 Jahren den Sprung in den Formelsport und wird 2020 mit dem Schweizer Team Jenzer Motorsport als Rookie die international ausgeschriebene italienische Formel-4-Meisterschaft und das Auftaktrennen der spanischen Meisterschaft bestreiten.

«Seit zehn Jahren träume ich davon, in einem Formel-Rennwagen zu sitzen. Auch deshalb ist die Formel 4 etwas ganz Besonderes für mich», sagt Ferati. «Ich bin extrem happy, im richtigen Motorsport Fuss fassen zu können. Die Umstellung ist mir nicht schwer gefallen. Ich bin gut aufgenommen worden und habe mich im Team sofort wohl gefühlt.»

Jenzer war in den letzten Jahren in der Formel 4 äusserst konkurrenzfähig und hat mit dem Argentinier Giorgio Carrara am Steuer mehrere Siege gefeiert. «Nach erfolgreichen Testfahrten sind wir überzeugt, dass wir mit Jasin ein neues Schweizer Talent auf seinem Weg in den professionellen Motorsport unterstützen können. Wir freuen uns auf den baldigen Saisonbeginn», verrät Teamchef Andreas Jenzer.

«Respekt und Zuversicht»

Feratis Ziel ist es, so rasch wie möglich, alles zu lernen, was es zu lernen gibt im Formelsport. «Die letzten drei der insgesamt zehn Jahre im Kartsport waren sehr intensiv und spannend», findet der Winterthurer. «Dass ich sie mit dem Gesamtsieg in der hart umkämpften Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft abschliessen konnte, war ganz speziell und hat mich extrem gefreut. Jetzt gehe ich mit Respekt und Zuversicht an die anspruchsvolle nächste Aufgabe auf einem viel höheren Niveau.»

In der italienischen Formel-4-Meisterschaft kommen Einheits-Chassis des italienischen Herstellers Tatuus und 1,4-Liter-Abarth-Turbomotoren mit gut 160 PS zum Einsatz. Titelverteidiger ist der Norweger Dennis Hauger. Seine Vorgänger waren Enzo Fittpaldi, Marcus Armstrong und Lance Stroll, die alle den Sprung in höhere Kategorien geschafft haben. Gefahren wird auf bekannten Formel-1-Strecken wie Monza, Imola, Spielberg und Budapest mit dem bewährten Format von drei Rennen pro Wochenende.

Ferati hat sich dafür viel vorgenommen: «Ich will mich kontinuierlich steigern, bald einmal in die Punkte fahren und die Meisterschaft in den Top ten beenden.»

Erstellt: 20.01.2020, 17:32 Uhr

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