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Neymar ist geschockt – und tobt

Das Gesicht des Stürmerstars von Paris Saint-Germain spricht Bände. Nach Spielschluss entlädt sich sein ganzer Frust.

Neymar traut seinen Augen nicht: Die Schlussphase verfolgt der verletzte PSG-Stürmerstar am Spielfeldrand und regt sich gewaltig auf. <i>(Video: SRF)</i>

Mit einem komfortablen 2:0 aus dem Hinspiel in Manchester können die Pariser vor eigenem Anhang ins Duell mit United steigen. Ihr Stürmerstar Neymar ist wegen seines gebrochenen Mittelfusses nicht mit von der Partie. Zumindest kann der 27-Jährige nicht mitspielen, aber das Spiel mit Freunden aus der Loge mitverfolgen. Der Brasilianer muss allerdings mitansehen, wie Romelu Lukaku die Gäste schon nach gut 120 Sekunden Spielzeit in Führung bringt. Den Ausgleich in der 12. Minute durch Juan Bernat bejubelt Neymar weit oben entsprechend.

Auch der zweite Treffer von Lukaku nach einer halben Stunde bringt den PSG-Star (noch) nicht aus der Ruhe. Schliesslich hat seine Mannschaft das Spielgeschehen soweit im Griff und ist dank besserem Torverhältnis für die Viertelfinals qualifiziert. Für die Schlussphase begibt sich Neymar an den Spielfeldrand und leidet dort mit seinen Teamkollegen mit. Gross ist seine Aufregung, als der Schiedsrichter tief in der Nachspielzeit auf Penalty für die Red Devils entscheidet. Und je näher das Aus seiner Equipe rückt, umso entsetzter verfolgt er die letzten Szenen des Spiels. Neymar traut offenbar seinen Augen nicht und gerät ausser sich. Auch für ihn ist es ein Abend zum Vergessen.

Obwohl: So schnell konnte und wollte der PSG-Star nicht vergessen, was passierte. Nach Spielschluss meldete er sich via Instagram – und griff die Schiedsrichter massiv an: «Das ist eine Schande! Da nehmen sie vier Leute, die keine Ahnung von Fussball haben, um sich die Szene nochmal in der Zeitlupe anzuschauen. Das kann einfach nicht sein. Wie kann man ein Handspiel begehen, wenn der Rücken zugedreht ist?» Zum Schluss wünscht er sich die Schiedsrichter, höflich ausgedrückt, zurück in den Schoss ihrer Mutter.

Besonders bitter für Neymar: In seiner zweiten Saison bei den Franzosen verpasst er wieder den Achtelfinal der Champions League – und wieder endet der Traum vom grossen Triumph in der Königsklasse frühzeitig.

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