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Stan Wawrinka entzaubert Nick Kyrgios

Neun Tage nach dem Grosserfolg in Roland-Garros gewann Stan Wawrinka auch sein erstes Spiel auf Rasen. Mit Newcomer Nick Kyrgios (Au) machte Wawrinka in London Queen's kurzen Prozess (6:3, 6:4).

Stan Wawrinka fühlt sich auch auf Rasen schon wohl
Stan Wawrinka fühlt sich auch auf Rasen schon wohl
Keystone

Stan Wawrinka (ATP 4) dominierte die Partie gegen die Nummer 28 der Welt nach Belieben. Der 30-jährige Romand schaffte gegen Nick Kyrgios innerhalb einer Viertelstunde Breaks zum 5:3 im ersten Satz und zum 2:1 im zweiten Durchgang. Nach bloss 49 Minuten war der Spuk vorbei. In den Achtelfinals trifft Wawrinka auf den Südafrikaner Kevin Anderson (ATP 17), der am Montag mit einem Erfolg über Lleyton Hewitt weitergekommen war. Im ersten Turnier nach seinem ersten Major-Titel (Australian Open 2014) war Stan Wawrinka vor einem Jahr in Indian Wells in den Achtelfinals gescheitert – an... Kevin Anderson. Gegen Kyrgios profitierte Wawrinka auch von Problemen des Gegners. Noch im Mai auf Sand hatte Nick Kyrgios in Madrid nach zwei abgewehrten Matchbällen Roger Federer bezwungen. Mittlerweile läuft es dem 20-jährigen Australier nicht mehr so rund. Letzte Woche verzichtete er in 's-Hertogenbosch wegen Ellbogenproblemen auf den Start; die Verletzung ist offensichtlich noch nicht ausgeheilt. Kyrgios bekundete insbesondere beim sonst so zuverlässigen Aufschlag erhebliche Probleme. Er produzierte mehr Doppelfehler (6) als Asse (6). Wawrinka hingegen schlug hervorragend auf (9 Asse). Stan Wawrinka strebt im Londoner Queen's Club den ersten Turniersieg auf Rasen an. Vor zwei Jahren stand der Romand in 's-Hertogenbosch schon einmal in einem Final; vor einem Jahr in Queen's erreichte er zumindest die Halbfinals (Niederlage gegen Grigor Dimitrov). Die weiteren Sieganwärter diese Woche in London sind Andy Murray (Gb/1), Milos Raonic (Ka/3) und Marin Cilic (Kro/4). Bereits ausgeschieden ist Rafael Nadal. Die spanische Turnier-Nummer 5 wäre ein möglicher Viertelfinalgegner von Wawrinka gewesen, scheiterte aber überraschend am Ukrainer Alexander Dolgopolow (ATP 79) mit 3:6, 7:6 (8:6), 4:6.

SDA

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