Winterthur

Mit zwei Neuen in die Playoffs

Die erste Saison in der NLA verlief schwierig.In neuer Besetzung will es das Männer-Team des Basketballclubs Winterthur nun besser machen.

Stefan Petkovic?sollte auch nächste Saison den Angriff lenken.

Stefan Petkovic?sollte auch nächste Saison den Angriff lenken. Bild: Stefan Kleiser

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«Wir müssen eine bessere Rekrutierung vornehmen», meinte Trainer Daniel Rasljic nach der vergangenen Saison, in der es für den Aufsteiger fast nur Niederlagen absetzte. In der kommenden Spielzeit soll die Mannschaft die Playoffs erreichen, also Rang acht belegen. Der BCW hat starke Profispieler unter Vertrag genommen: den amerikanischen Aufbauspieler und Distanzwerfer Rashad Whack sowie den senegalesischen Flügel- und Innenspieler Badou Diagne.«Sie werden zu den besseren Ausländern in der Schweiz gehören», glaubt Daniel Rasljic. Whack und Diagne punkteten in Division-I-Colleges zweistellig, Whack spielte zuletzt zwei Saisons in der kanadischen Profi-Liga und wurde zum Rookie of the Year gewählt. «Diagne war unser Wunschspieler», erzählt BCW-Teammanager und Geschäftsführer Sam Frey: «Er ist extrem vielseitig, kann innen und aussen spielen, trifft Dreier, ist stark am Center und im Rebound.»

Drei neue Schweizer

Das Zusammenstellen des Kaders war nicht einfach. «Wir mussten total umbauen und Spieler einkaufen in ein Team, das noch nicht existierte», berichtet Rasljic. Das Problem ist das gleiche wie im letzten Sommer: Es gibt in der Schweiz nur wenige NLA-fähige Basketballer, und die meisten anderen Vereine locken die Wechselwilligen dank höherer Budgets mit mehr Geld als Winterthur. Der BCW hat sich darum in der NLB umgesehen.

Aus Bern wechselt Léonard Marchand nach Winterthur. Der 24-jährige Aufbauspieler hat schon sechs Saisons in der NLB bestritten, und, vor fünf Jahren, mit den Zürich Wildcats ein Jahr in der NLA gespielt. Aus Meyrin, dem NLB-Playoff-Finalisten der abgelaufenen Saison, stösst Mohamed Souaré zum BCW: Der 2-Meter-Mann, der hier einen Sprachaufenthalt macht, soll unter dem Brett für Punkte und Rebounds sorgen. Und schliesslich kommt Flügelspieler Hannes Osterwalder nach Winterthur, der zuletzt in der NLB für Küsnacht-Erlenbach 12 Punkte pro Partie warf.

Die Junioren heranführen

Im Nationalliga-A-Kader der Winterthurer wird zudem auch Platz sein für zwei Junioren, nämlich Nicolas Hulliger und Cristian Henrici. Die beiden Perspektiv­spieler werden im Training an das höchste Niveau herangeführt. Letzte Saison spielten sie im U19-Team, wo sie auch künftig Führungsspieler sein werden. Hulliger und Henrici gelangten im letzten Winter auch schon zu kurzen Einsätzen in der NLA.

Im Team verbleibt weiter Spielgestalter Stefan Petkovic, der schon vor seinem Engagement in Winterthur in der höchsten Liga gespielt hat. Noch gesucht werden ein oder zwei Ausländer und ein Spieler mit dem Status «formé en Suisse» – um ein Kader von zwölf Basketballern zu haben. Nicht mehr dabei sind dagegen Rimba Anfarsyah, Baran Aydemir und Silvan Hungerbühler, die mit dem BCW aus der Regionalliga in die höchste Spielklasse aufgestiegen sind und den Kern der Equipe bildeten. Hungerbühler studiert bald in Holland, Anfarsyah und Aydemir treten kürzer. (Der Landbote)

Erstellt: 06.07.2016, 22:07 Uhr

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