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Viele Fehler, aber den eigenen Vorsätzen treu geblieben

Roger Federer hat zwar keine Glanzleistung geboten, sich in Cincinnati aber für die dritte Runde gegen den Argentinier Leonardo Mayer qualifiziert.

Kehrt fünf Wochen nach seinem Ausscheiden von Wimbledon auf die ATP-Tour zurück: Roger Federer in Cincinnati. (14. August 2018)
Kehrt fünf Wochen nach seinem Ausscheiden von Wimbledon auf die ATP-Tour zurück: Roger Federer in Cincinnati. (14. August 2018)
Rob Carr/Getty Images, AFP
Federer macht mit dem Deutschen Peter Gojowczyk kurzen Prozess.
Federer macht mit dem Deutschen Peter Gojowczyk kurzen Prozess.
Rob Carr/Getty Images, AFP
Trifft in den Achtelfinals auf den Argentinier Leonardo Mayer: Federer an einer Pressekonferenz. (13. August 2018)
Trifft in den Achtelfinals auf den Argentinier Leonardo Mayer: Federer an einer Pressekonferenz. (13. August 2018)
Matthew Stockman/Getty Images, AFP
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Roger Federer ist erfolgreich in die Hartplatzsaison gestartet. Er schlug in Cincinnati den Deutschen Peter Gojowczyk 6:4, 6:4. Der Auftritt des Baselbieters war nichts Aussergewöhnliches; der Künstler unter den Tennisprofis musste sich für einmal mit einem Arbeitssieg zufriedengeben. Der Erfolg war letztlich ungefährdet, der erste Durchgang hätte allerdings durchaus zur Nervenprobe werden können. Doch sein Gegner wusste aus den fünf Breakchancen, die ihm Federer offerierte, keinen Profit zu schlagen.

«Es ist gefährlich, wenn du so früh im Turnier mit Breakbällen konfrontiert bist», gab der Favorit zu, «denn du kennst die Bedingungen noch nicht so gut und getraust dich noch nicht, nahe an die Linien zu spielen. Daher bin ich froh, kam ich ohne Schaden aus diesen Games raus.»

Den Vorsatz umgesetzt

Im zweiten Satz gelang Federer dann gleich im ersten Game ein Break, und in der Folge kontrollierte er das Geschehen bei eigenem Aufschlag souverän, obwohl er in diesem Bereich nicht den besten Tag erwischte. Er fabrizierte vier Doppelfehler – so viele hatte er zuvor in diesem Jahr in einer 2-Satz-Partie nie begangen. Auch bei den Grundschlägen war das Timing des Schweizers nicht perfekt. Trotzdem blieb er seinem Vorsatz treu, offensiv zu agieren. «Wenn du frustrierst bist, kann es passieren, dass du zunehmend auf Sicherheit bedacht ist. Das passierte mir nicht; ich spielte weiter nach vorne», stellte er am Ende zufrieden fest.

Das US Open steht im Zentrum

Federer betonte aber, dass ihn eine Niederlage nicht aus dem Konzept geworfen hätte. «Ich fühle mich im Training gut. Unabhängig davon, ob ich gewinne oder verliere, habe ich das Gefühl, die richtigen Dinge zu machen.» Das Schöne am Sieg gegen Gojowczyk sei, dass der in Wimbledon verlorene Match gegen Kevin Anderson nun nicht mehr der letzte sei. «Diese Seite ist umgeblättert.» Federer nächstes Spiel findet am Donnerstag statt, Gegner ist der Argentinier Leonardo Mayer. Klar, würde Federer in Cincinnati gern den achten Titel holen, aber der 37-Jährige betont, das ganz grosse Ziel sei das US Open. 2017 sei er nicht 100-prozentig fit gewesen, das Jahr davor habe er nicht mal teilnehmen können. «Diesmal will ich in New York unbedingt bei 100 Prozent sein.»

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