BMX

Übler Sturz mitten aufs Gesicht

Das erste von drei Weltcupwochenenden der Saison ging für den Winterthurer David Graf früh und schmerzhaft zu Ende. Bei einem heftigen Sturz kam er aber noch glimpflich davon.

Der Weltcupauftakt in Holland ist für David Graf ziemlich turbulent verlaufen.

Der Weltcupauftakt in Holland ist für David Graf ziemlich turbulent verlaufen. Bild: Keystone

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Als «recht beeindruckend» beschreibt David Graf den Zwischenfall am Supercross von ­Papendal (Holland). Der Winterthurer Olympiateilnehmer liess sich den Humor von seinem, wie er selbst sagt, «üblen Sturz», dem ersten in dieser Saison, nicht nehmen. BMX-Piloten sind bekanntlich hart im Nehmen.

«Ein kleiner Fahrfehler» zu ­Beginn der zweiten Runde des ersten Weltcuprennens sei die Ur­sache gewesen, beschreibt der Dritte der Weltrangliste. Graf, an erster Stelle liegend, war schnell unterwegs, sprang etwas zu weit, konnte die Landung eingangs Kurve nicht halten und fiel mitten aufs Gesicht.

Ein Video des Sturzes hat Graf auf sein Instagram-Profil gepostet, dazu ein Bild mit Schürfungen über Nase, Mund und Kinn. Schürfungen erlitt er auch an der linken Hand. «Und es hat zwei Fingernägel, die ich verliere . . .» Aber es hätte auch viel schlimmer enden können. «Den Umständen entsprechend geht es mir gut», kann Graf deshalb feststellen. «Es scheint nichts kaputt gegangen zu sein . . . Ich hatte sehr viel Glück.»

Einen Start am kommenden Wochenende in Zolder, wo die dritten und vierten Weltcup­rennen der Saison auf dem Programm stehen, schliesst er nicht ganz aus. Bis am Mittwoch hält sich das Schweizer BMX-Team noch in Holland auf. «Ich warte mal ab und gehe mit nach Belgien», beschreibt er seinen Plan der nächsten Tage. «Im Moment sehe ich es noch nicht ganz, dass ich starten werde. Denn es ist ­alles schon sehr schmerzhaft und empfindlich.»

Auf der Piste, auf der er vor einem Jahr Weltcupzweiter geworden war, hatte sich Graf einiges ausgerechnet, zumal die Form stimmte. «Ich hatte den Speed für ein gutes Resultat», betont der Weltcup-Gesamtzweite von 2016.

Am gleichen Sprung im ersten Rennen erwischte es auch Renaud Blanc, die Schweizer Nummer 2. Der Genfer verletzte sich an der Schulter und reiste heim.

Marquarts Topergebnis

Nach den Ausfällen der beiden Mitglieder des Nationalteams standen nur noch Schweizer Nachwuchskräfte im Einsatz. ­Dabei trumpfte der 20-jährige Winterthurer Simon Marquart auf. Mit dem 11. Platz im zweiten Rennen sorgte er für das klar beste Schweizer Resultat. ()

Erstellt: 08.05.2017, 22:38 Uhr

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