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Vor einem irischen Sensationssieg am US Open

Das US Open der Golfprofis steht vor seiner grössten Sensation seit 20 Jahren. Der 29-jährige Ire Shane Lowry führt am 116. US Open in Oakmont nach drei Runden mit vier und mehr Schlägen Vorsprung.

Shane Lowry, der irische Bär, lehrt alle Favoriten das Fürchten
Shane Lowry, der irische Bär, lehrt alle Favoriten das Fürchten
Keystone

Im internationalen Spitzengolf ist Lowry kein unbeschriebenes Blatt mehr, seit er im August letzten Jahres in der versammelten Weltelite das World-Golf-Championship-Turnier in Akron im US-Bundesstaat Ohio gewann. Dennoch startete der stämmige, bärtige Bär in dieser Woche unweit von Akron in Oakmont im Bundesstaat Pennsylvania als krasser Aussenseiter zum zweiten Majorturnier des Jahres. Jetzt hat er es in der eigenen Hand, für die grösste Sensation des US Open seit 1996 zu sorgen. Damals düpierte der amerikanische Underdog Steve Jones die gesamte Konkurrenz. Lowrys Aufgabe in der Schlussrunde auf dem anspruchsvollen Par-70-Kurs ist allerdings keineswegs einfach. Zu den ersten Verfolgern gehören der Amerikaner Dustin Johnson und der Engländer Lee Westwood, zwei Golfer von Weltklasse, die unbedingt ihren ersten Sieg an einem der vier grossen Turniere einfahren wollen. Andererseits sind die drei Topfavoriten eliminiert oder abgeschlagen. Der Nordire Rory McIlroy schied nach einer schwachen Leistung nach zwei Runden aus. Der Weltranglisten-Erste Jason Day aus Australien müsste in der Schlussrunde in der Nacht auf Montag Schweizer Zeit acht Schläge auf Lowry gutmachen, und der amerikanische Vorjahressieger Jordan Spieth liegt schon elf Schläge zurück.

SDA

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