Basketball

BCW-Männer scheiden unnötig aus

Die Saison ist zu Ende: Die Männer aus dem BC Winterthur verloren das dritte NLB-Viertelfinal-Spiel gegen Morges-Saint-Prex 82:89.

Verhängnisvolle Fouls: Jeremy Robinson fehlt Winterthur in den letzten Minuten, das Team verpasst das Aufrücken in den NLB-Halbfinal.

Verhängnisvolle Fouls: Jeremy Robinson fehlt Winterthur in den letzten Minuten, das Team verpasst das Aufrücken in den NLB-Halbfinal. Bild: Stefan Kleiser

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Wie am Samstag in der zweiten Partie der Viertelfinal-Serie gab der BC Winterthur auch am Dienstag im dritten und entscheidenden Spiel gegen Morges-Saint-Prex im letzten Viertel einen 8-Punkte-Vorsprung aus der Hand. «Als Jeremy Robinson ausgeschieden war, brauchten wir mehr Hilfe unter dem Korb, und das führte dazu, dass sie von aussen zwei mal drei Punkte warfen», analysiert Assistenztrainer Luka Stiplosek. So wurde aus dem 80:77 ein 80:85, das nicht mehr zu korrigieren war.

Schon vorher hatten die Westschweizer regelmässig von aussen getroffen. Insgesamt standen am Ende zehn Dreier für Morges-Saint-Prex in der Statistik. Gerade zu Beginn bekundete die Winterthurer Defensive Probleme, den gegnerischen Center Mohamed Souaré zu kontrollieren, der mit 24 Punkten einer der Matchwinner war. Dass sich der BCW überhaupt Hoffnungen machen konnte, den Match zu gewinnen, hatte er einer Aufholjagd im zweiten und einem guten dritten Abschnitt zu verdanken.

Denn nach einem Zwischenstand von 16:16 folgten zum Abschluss des ersten Viertels zweieinhalb Minuten mit einem Skore von 2:11 Punkten. In der Folge verteidigten die Winterthurer höher und störten aggressiver den Ballvortrag des Gegners. Aus dem 18:27 wurde bis zum Seitenwechsel ein 45:41, und nach 30 Minuten führten die Gäste sogar 72:64. Doch dann kam das 10:25 verlorene letzte Viertel, und die NLB-Saison endete für die Winterthurer früher als erhofft.

Zu viele Auf und Abs

Er sei stolz, wie sich die Basketballer zurückgekämpft hätten, sagt Luka Stiplosek. «Und Spiele wie diese werden ihnen Erfahrung bringen.» Aber es war nicht nur die mangelnde Routine, die den Ausschlag gab. Insgesamt war die junge Equipe zu stark von den ausländischen Verstärkungsspielern abhängig. Da mochte es nicht fünf Fouls und den Ausschluss von Robinson leiden, der zuvor in 35 Minuten 18 Punkte geworfen und das eigene Brett verteidigt hatte.

Später mussten auch Andraz Rogelja und Leroy Oppliger nach fünf Vergehen vom Feld. Insgesamt pfiffen die kleinlichen Referees 46 Fouls, davon 25 gegen die Winterthurer. Und verhängten noch dazu zwei technische Fouls gegen den BCW. Doch die Viertelfinal-Serie ging verloren, weil das junge Team zu viele Auf und Abs hatte - und noch über zu wenige Spieler verfügte, die auf Nationalliga-B-Niveau piele entscheiden können. (Der Landbote)

Erstellt: 17.04.2019, 16:38 Uhr

Playpff-Viertelfinal NLB Männer

Morges-Saint-Prex – Winterthur 89:82
(27:18, 14:27, 23:27, 25:10); Schlussstand (Best of 3) 2:1.- Winterthur: Rogelja (26), Oppliger (9), Asamoah (5), Hulliger (8), Robinson (18); Kangsen (2), Ciric (4), Ramirez (2), Haile (8). - Wurfquoten: Morges-Saint-Prex 2 Punkte 21 von 34, 3 Punkte 10 von 25, Freiwürfe 17 von 28. Winterthur 2 Punkte 22 von 46, 3 Punkte 6 von 19, Freiwürfe 20 von 31.

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