Volleyball

Aadorf auch mit reduziertem Kader siegreich

Trotz krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle setzte sich der VBC Aadorf 3:2 bei Volley Schönenwerd durch.

Aadorfs Lea Werfeli (l.) und Dijana Radulovic versuchen, einen Angriff zu blocken.

Aadorfs Lea Werfeli (l.) und Dijana Radulovic versuchen, einen Angriff zu blocken. Bild: Ismael Pfrunder

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Nachdem Aadorf weiter auf die verletzteDiagonalangreiferin Sindi Mico verzichten muss, fielen aufgrund eines grippalen Infekts auch noch Aussenangreiferin Linda Kronenberg und Libera Lisa Leu für den zweiten Spieltag der NLB-Playoffs aus. Headcoach Gilman Cao Herrera musste folglich deutlich von der gewohnten Aufstellung abweichen.

Schönenwerd wiederum trat mit einem altbekannten Gesicht auf: Rahel Oswald, die vier Jahre lang beim VBC Aadorf spielte, hatte zum Beginn der aktuellen Saison zum Ligakonkurrenten aus dem Mittelland gewechselt. Die Solothurnerinnen, die sich als Drittplatzierte der West-Gruppe für die Playoffs qualifiziert hatten, verfügen zudem über die Angriffswucht der ehemaligen Nationalspielerin Laura Sirucek. Eines war dem Team um Headcoach Herrera deshalb im Vorgang zur Partie klar: Wollte man die Aadorfer Siegesserie nicht gefährden, musste die Blockarbeit stimmen.

Unter Berücksichtigung der Umstände durfte man ein spannendes Duell erwarten. In Wirklichkeit war dieses allerdings geprägt von mangelnder Konzentration und einer hohen Eigenfehlerquote auf beiden Seiten. Irgendwie schien bei beiden Mannschaften der Wurm drin zu sein.

Aus Tief zurückgekämpft

Während Aadorf einen besseren Start hinlegte und den ersten Satz 25:20 gewann, mussten die Thurgauerinnen im zweiten Satz einsehen, dass auch sie nicht vor spielerischen Tiefflügen bewahrt bleiben würden. Mit wenig Druck am Service, Schwierigkeiten in der Annahme und etlichen unerzwungenen Fehlern am Netz scheiterte Aadorf in Satz 2 und 3 deutlich (14:25 und 20:25) an einem ebenfalls eher leistungsschwachen Schönenwerd.

Dennoch hatte sich bei Aadorf noch keine Resignation eingestellt. Wo sie im dritten Satz bereits einige positive Akzente setzen konnten, legten die Gäste im vierten Satz noch einen Gang zu: Die Blockarbeit gegen Sirucek und Oswald schien endlich Früchte zu tragen. Obwohl die Thurgauerinnen sich damit abzufinden hatten, dass sie vermutlich nicht an die gewohnte Spielqualität anknüpfen konnten, kämpften sie sich zurück. Zum Leidwesen der Solothurnerinnen reichte das ansatzweise zurückgewonnene Feuer der Aadorferinnen sowohl zum Sieg im vierten Satz und im Tiebreak.

Ob die knapp gewahrte Siegesserie auch gegen den Qualifikationssieger der West-Gruppe Bestand haben wird, zeigt sich am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Köniz.

Erstellt: 10.02.2020, 18:08 Uhr

Telegramm

Volley Schönenwerd - VBC Aadorf 2:3
(20:25, 25:14, 25:20, 21:25, 13:15). – Betoncoupe Arena. – Spieldauer 1:46 Std. – Aadorf: Grässli (C), Widmer, Egger, Radulovic, Gwerder, Werfeli, Meili, Hunziker. – Bemerkung: Aadorf ohne Kronenberg, Leu (beide krank) und Mico (verletzt).

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