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An der Spitze mit dabei

In den Traditionssportarten gefielen Kunstturner Taha und Samir Serhani (TV Hegi), Nationalturner Jeremy Vollenweider (TV Marthalen) und Siebenkämpferin Sina Schneider (TV Henggart).

Das Geräteturnen Flaachtal überzeugte in Aarau am Boden und am Stufenbarren.
Das Geräteturnen Flaachtal überzeugte in Aarau am Boden und am Stufenbarren.
Felix Schläpfer

Das Kunstturnen ist so alt wie die Turnfeste. Seit 1832 war Barren, Reck und das Pferd Bestandteil des Wettkampfes. Ab 1846 gab es ebenfalls eine Wettkampfverordnung fürs Nationalturnen. Die Leichtathletik wurde von 1912 bis 1922 unter den Namen «volkstümliches Turnen» geführt.

Am ersten Wochenende das 76. Eidgenössischen Turnfestes in Aarau standen diese Traditionsdisziplinen im Mittelpunkt. Im Kunstturnen setzten sich Oliver Hegi (TV Lenzburg) sowie die Tessinerin Ilaria Käslin durch. Taha Serhani überzeugte einmal mehr an seinem Paradegerät Reck, wo er eine Übung mit fünf Flugelementen zeigte. Als er auch den Ausgang pflanzte, war ihm eine hohe Note gewiss: Die 14,533 wurde von keinem Turner überboten. Am Reck sowie am Barren bewiesen die Schweizer eindrücklich, dass sie zur europäischen Elite gehören. Am Schluss wurde Taha Serhani Sechster.

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