Unihockey

Dahlins gelungene Rückkehr

Die Red Ants gaben sich bei Waldkirch-St. Gallen keine Blösse und gewannen 7:2. Der Schwedin Johanna Dahlin gelang nach 16 Monaten verletzungsbedingter Abwesenheit mit zwei Toren ein Comeback nach Mass.

Ein Comeback nach Mass: Johann Dahlin erzielte nach einer langen Verletzungspause gleich zwei Tore.

Ein Comeback nach Mass: Johann Dahlin erzielte nach einer langen Verletzungspause gleich zwei Tore. Bild: pd

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Im Oktober 2016 erlitt Johanna Dahlin im Heimspiel gegen Skorpion Emmental einen schmerzhaften Kreuzbandriss und engagierte sich nach der fälligen Operation als Assistenztrainerin hinter der Bande. Den letzten Sommer und Herbst investierte die 29-Jährige in einen sauberen Aufbau – den Zeitpunkt der Rückkehr auf den Platz blieb ihr alleine überlassen. Im Cup-Halbfinal Mitte Januar wagte sie sich im Penaltyschiessen ein erstes Mal wieder aufs Feld, nun folgte beim Auswärtsspiel gegen Waldkirch-St. Gallen das «richtige» Comeback über 60 Minuten. Schon im ersten Drittel holte sich Dahlin bei Céline Chalverats 0:3 in der 19. Minute ihren ersten Assistpunkt der Saison ab und im Schlussdrittel liess sie sogar zwei Tore folgen. Vor allem das 2:5 – ein herrlicher Backhand-Treffer unter die Latte – zeigte, dass die Red Ants in der Offensive eine Verstärkung erhalten haben. Keine drei Minuten später liess sie per Direktabnahme bereits den nächsten Treffer folgen.«Auf diese Weise zurückzukommen ist in Ordnung», sagte Trainer Lukas Eggli nach der Partie lachend und ergänzte: «Dahlin hat schon länger wieder mit dem Team trainiert. Wir hoffen natürlich, mit ihr im Hinblick auf den Cupfinal und die Playoffs ein zusätzliches Ass im Ärmel zu haben.»

Klare Verhältnisse

Die Red Ants übernahmen beim Aufsteiger von Beginn an das Kommando und kamen durch Sabrina Bösch schon in der 3. Minute sehenswert zur Führung. Die insgesamt dreifache Torschützin Céline Chalverat mit einem Doppelschlag sowie Nicole Mattle sorgten noch vor der ersten Sirene für klare Verhältnisse. Einzig im Mitteldrittel kam etwas Sand ins Getriebe, was auch den Gastgeberinnen zwei Treffer ermöglichte.

«Nach dem guten Start wollten wir es in der Phase noch besser machen und kam so kurzzeitig etwas vom Kurs ab», analysierte Eggli. Mehr als ein Unfall war das aber nicht. Nach einer Strafe wegen Spielverzögerung gleich zu Beginn des letzten Abschnitts – die Winterthurerinnen waren zu spät aus der Garderobe gekommen – legte Johanna Dahlin los, ehe Chalverat für den Schlusspunkt sorgte.

Die Red Ants liegen immer noch drei Punkte hinter dem viertklassierten Skorpion Emmental, weisen nun aber die bessere Tordifferenz als die Bernerinnen auf und könnten diese mit einem Sieg in der letzten Runde der Qualifikation noch überholen. Zuvor gastiert am kommenden Wochenende noch Frauenfeld in Oberseen. Da sind drei Punkte Pflicht – und für Johanna Dahlin bietet sich auch vor heimischem Publikum die Gelegenheit, ihr starkes Comeback fortzusetzen. (Der Landbote)

Erstellt: 12.02.2018, 16:48 Uhr

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