OL-WM

Die Männerstaffel kämpft unglücklich

Der Winterthurer Florian Howald gerät als Startläufer für das Schweizer Team, das nur WM-Sechster wird, schon in Rückstand.

Florian Howald war von seiner Staffelleistung enttäuscht.

Florian Howald war von seiner Staffelleistung enttäuscht. Bild: Freshfocus

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Die WM in Südnorwegen wurden am Samstag mit den Staffeln abgeschlossen. Das Schweizer Team hat sich sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern eine Medaille zum Ziel gesetzt. Nachdem die Frauen in einem Sekundenkrimi Gold um lediglich vier Sekunden verpassten (siehe Seite 26), lagen die Erwartungen bei den Männern hoch.

Florian Howald hat sich in den letzten Jahren als bewährter Staffelläufer etabliert, und so wurde er auch dieses Jahr auf die erste Strecke geschickt. Auf der zweiten Ablösung lief Martin Hubmann, der als Ersatz für den verletzten Matthias Kyburz startete. Auf der Schlussstrecke kam Daniel Hubmann zum Einsatz.

Florian Howald machte schon früh einen kleinen Fehler und verlor den Anschluss an die Spitzengruppe. Weitere kleinere technische Unsicherheiten folgten, und der Rückstand summierte sich auf 1,35 Minuten. Das reichte bei der ersten Übergabe nur für Rang 14. «Die Enttäuschung ist riesig. Ich konnte nicht die Leistung bringen, die ich mir erhofft hatte», erzählte Howald im Ziel.

Martin Hubmann konnte sich auf seiner Strecke Rang für Rang nach vorne arbeiten und übergab an 5. Position an seinen Bruder Daniel Hubmann. Dieser lag zeitweise sogar wieder in Medaillennähe, nachdem mehrere Läufer aus den Spitzenteams gröbere Fehler begangen hatten. Letztlich lief Daniel Hubmann als Sechster ins Ziel ein.

Am Tag nach der Staffel zog Howald ein Fazit: «Die WM hat mir vor Augen geführt, dass im Sport nicht nur Glücksmomente, sondern auch Enttäuschungen dazugehören.» Mit dem 8. Rang in der Mitteldistanz kann er sich zur erweiterten Weltspitze zählen. Dass er sich zur Vorbereitung dazu entschieden hat, nach Norwegen zu ziehen, sei der richtige Schritt gewesen, und von diesen Erfahrungen könne er in Zukunft weiter profitieren.

Erstellt: 18.08.2019, 23:20 Uhr

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