Unihockey

Die Red Ants in Torlaune

Mit dem höchsten Saisonsieg kehrten die Red Ants von der Auswärtspartie gegen Zug United zurück. Zum 11:1-Erfolg steuerten gleich neun Spielerinnen mindestens ein Tor bei.

Eine von neun verschiedenen Torschützinnen der Red Ants war Jasmin Krähenbühl (rechts).

Eine von neun verschiedenen Torschützinnen der Red Ants war Jasmin Krähenbühl (rechts). Bild: Urs Kindhauser

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Die Hälfte des Startdrittels überstanden die Zugerinnen noch schadlos, dann begann die Offensive der Red Ants, die Feldüber­legenheit in Tore umzumünzen. Mit Sabrina Bösch und Marjut Mäkelä waren zwei Spielerinnen mit langer Zuger Vergangenheit erfolgreich, dazu Géraldine Rossier und per Doppelschlag innert 36 Sekunden Céline Chalverat und Jasmin Krähenbühl – fünf Treffer in rund neun Minuten sorgten schon vor der ersten Sirene für klare Verhältnisse. «Wir wollten druckvoll beginnen, um Zug überhaupt nicht ins Spiel kommen zu lassen», erklärte Red-Ants-Coach Lukas Eggli den Fahrplan. «Es tut gut, dass uns endlich wieder einmal ein problemloser Durchmarsch mit vielen Toren gelungen ist.»

Wenn alles leichterfällt

In der Tat hatten die Winterthurerinnen in den letzten Wochen oft Schwierigkeiten im Abschluss bekundet, sich alle Siege hart erkämpfen müssen. Diesmal fiel ihnen alles leichter. Zwar durfte sich Torhüterin Nicole Heer letztlich nicht über einen Shutout freuen, da den Zentralschweizerinnen im Mitteldrittel der Ehrentreffer gelang, aber die Offensivabteilung erlebte einen durchwegs erfreulichen Abend.

Die Tore verteilten sich überalle drei Blöcke und neun unterschiedliche Schützinnen. Nur Bösch und Annika Dierks von der dritten Formation waren doppelt erfolgreich.

Rang 4 in Griffweite

Mit dem zweiten zweistelligen Sieg der Saison – vier Monate nach dem 12:3 im Heimspiel gegen UH Berner Oberland – rücken die Winterthurerinnen bis auf drei Zähler an das viertklassierte Skorpion Emmental heran. Bezüglich Tordifferenz herrscht mit den Bernerinnen nun Gleichstand – im Hinblick auf ein mögliches Duell um das Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals ein Umstand, der noch eine Rolle spielen könnte.

Lukas Eggli will sich aber auch vier Runden vor Schluss der Qualifikation noch überhaupt nicht mit der Tabelle befassen. «Wichtig ist einzig, dass wir uns nun dem Playoff-Flow annähern und auch den Spitzenteams der Liga Punkte abknöpfen», sagt er. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich am kommenden Samstag (Spielbeginn 19.30 Uhr), wenn Meister Dietlikon in Oberseen gastiert. Gratiseintritt soll die Halle in einen vollen Hexenkessel verwandeln – und somit in eine echte Hauptprobe für den Cupfinal und die anschliessend beginnenden Playoffs. (Der Landbote)

Erstellt: 22.01.2018, 19:44 Uhr

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