Unihockey

Die Trauben hängen sehr hoch für Rychenberg

Die Winterthurer bekommen es am Sonntag auswärts mit dem amtierenden Meister und ersten Titelkandidaten Wiler-Ersigen zu tun. Ein Punktgewinn wäre eine grosse Überraschung.

Vor drei Wochen wurde der HCR (rechts Daniel Keller) von Wiler-Ersigen (Nicola Bischofberger) unter Wert geschlagen.

Vor drei Wochen wurde der HCR (rechts Daniel Keller) von Wiler-Ersigen (Nicola Bischofberger) unter Wert geschlagen. Bild: Heinz Diener

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Das Hinspiel hatte das Team von Philipp Krebs vor drei Wochen deutlich verloren. «Wiler war besser», hatte es der Trainer auf den Punkt gebracht, «ein 2:7 war es aber nicht.» An seiner Mannschaft hatte ihm trotz der Niederlage gefallen, dass sie in der Defensive meistens Herr der Lage war und ab dem Mitteldrittel Chancen kreieren konnte. Dass diese nicht genutzt wurden, hatte ein besseres, ein angemesseneres Resultat verhindert.

Dass es dem HCR im Rückspiel zu Punkten reichen wird, damit ist mit Blick auf das starke, mit drei finnischen Weltmeistern angereicherte Kader der Berner und auf die Tabelle nicht zu rechnen. Es spielt ja der Zweite gegen den Neunten, und aktuell liegen die beiden 13 Punkte auseinander.

Gleichwohl wittert Krebs eine Chance: «Es erwartet uns ein schwieriges Auswärtsspiel, wie es bereits andere gegeben hat und weitere geben wird. Wie in diesen ist es auch gegen Wiler möglich, Punkte zu holen. Um diese Chance wollen wir kämpfen.» Für einen Coup müssten zwei Qualitäten zum Tragen kommen: Zum einen sind die sich bietenden Torchancen zu nutzen und zum anderen Flüchtigkeitsfehler in der eigenen Zone zu vermeiden.

In diese Richtung stösst auch Krebs: «Ich erwarte im Vergleich zum letzten Spiel gegen Wiler unbedingt eine Verbesserung in einigen Bereichen. Ich will mehr offensive Durchschlagskraft sehen. Gegen die zurzeit beste Defensive wird das natürlich nicht einfach. Und es soll auch die Entwicklung in der Defensive erkennbar sein. Ob wir unsere Fortschritte dann am Resultat ablesen können, ist eine andere Sache.»

An diesem wird Krebs seine Spieler auch nicht vorrangig messen. Viel wichtiger ist ihm, dass sich die junge Truppe immer besser findet. So sieht er es auch nicht als Nachteil, dass sie in der 8. Runde bereits zum dritten Mal gegen eines der zwei Topteams anzutreten haben: «Wir brauchen sowieso noch ein wenig Zeit. Wenn wir da gegen gute Gegner spielen – mit GC im Cup werden wir sogar vier solche Spiele vor der Natipause gehabt haben –, ist es für unsere Entwicklung gut.» Es bleibt die Frage, ob die Spieler, der Verein und das Umfeld die Ruhe bewahren, wenn der HCR nicht schon bald über den Strich klettert. (rab)

Erstellt: 18.10.2019, 22:10 Uhr

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