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Drei Winterthurerinnen an der Heim-WM

Einen Monat vor der WM in Neuenburg hat der Schweizer Frauen-Nationaltrainer Rolf Kern sein Aufgebot bekannt gegeben. Der Winterthurer nominierte mit Alexandra Frick, Margrit Scheidegger und Géraldine Rossier drei Spielerinnen der Red Ants.

Géraldine Rossier ist eine von drei Red-Ants-Spielerinnen, welche die WM in Neuchâtel bestreiten werden.
Géraldine Rossier ist eine von drei Red-Ants-Spielerinnen, welche die WM in Neuchâtel bestreiten werden.
Urs Kindhauser

Eine Heim-WM erleben zu dürfen, ist das Karriere-Highlight für viele Spielerinnen. Das Datum vom 7. bis 15. Dezember ist deshalb bei vielen Unihockeyanerinnen rot in der Agenda eingetragen. Rolf Kern, der Trainer des Schweizer Frauen-Nationalteams, gab nun sein 20-köpfiges Aufgebot bekannt.

Sehr viel Erfahrung

Der Grossteil der Spielerinnen war schon vor zwei Jahren an der WM in Bratislava (SVK) dabei, als die Schweiz Bronze gewann. «Viele haben schon WM-Erfahrungen sammeln können, dies ist sicher von Vorteil. Ein normales Länderspiel ist nicht vergleichbar mit einem Spiel an einer WM-Endrunde», sagt Kern. Zu den Routiniers im Team zählen die drei nominierten Red-Ants-Spielerinnen Géraldie Rossier, Alexandra Frick und Margrit Scheidegger.

Mit Tanja Stella, Michelle Wiki (beide Kloten-Dietlikon) und Corin Rüttimann (Piranha Chur) stehen drei Spielerinnen im Aufgebot, die bereits über 100 Länderspiele für die Schweizer Nati absolviert haben. In den letzten zwei Jahren hat das Team hart trainiert und im Hinblick auf eine WM im eigenen Land zusätzliche Trainingseinheiten eingelegt. «Die Spielerinnen sind hungrig, das Gelernte umzusetzen», sagt Kern. Zudem verfüge das Team über drei ausgeglichene Linien, wo jede den Unterschied ausmachen und ein Spiel entscheiden könne.

Am «Tag X» bereit sein

Im Aufgebot figuriert auch Seraina Ulber von Piranha Chur. Ihre WM-Teilnahme war unsicher, da sie sich Ende August am Fuss verletzt hatte und operiert werden musste. «Wenn Seraina fit ist, dann ist sie ein Mehrwert für die Mannschaft. Und die medizinische Abteilung hat mir gesagt, dass sie fit sein wird», begründet Kern seinen Entscheid, die Churerin mit 99 Länderspielen aufzubieten. Seit ihrer Verletzung hab sie enorm hart trainiert und grosse Fortschritte erzielt.

Rolf Kern ist überzeugt, dass mit diesen 20 Spielerinnen an der WM im Dezember vieles drin liegt. «Wenn wir das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben, dann sind wir für jeden Gegner gefährlich und können jeden bezwingen.» Voraussetzung sei aber, am «Tag X» wirklich bereit zu sein.

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